Familienfreundliches Konzept Neue „Babymap“ für Meppen

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Appellieren an weitere Geschäfte und Lokalitäten, sich „den richtigen Stempel aufdrücken zu lassen“: (v. l.) Bürgermeister Helmut Knurbein, Ansgar Limbeck (WiM-Geschäftsführer), Elisabeth Mecklenburg, Inna Weible-Graf (Hebammenverband Niedersachsen), Frank Thole (TIM) und Judith Tallen. Maria Meer und die kleine Karla freuen sich über das neue Angebot. Foto: Stadt MeppenAppellieren an weitere Geschäfte und Lokalitäten, sich „den richtigen Stempel aufdrücken zu lassen“: (v. l.) Bürgermeister Helmut Knurbein, Ansgar Limbeck (WiM-Geschäftsführer), Elisabeth Mecklenburg, Inna Weible-Graf (Hebammenverband Niedersachsen), Frank Thole (TIM) und Judith Tallen. Maria Meer und die kleine Karla freuen sich über das neue Angebot. Foto: Stadt Meppen

Meppen. Ein Stadtplan, der Restaurants, Cafés und Geschäfte kennzeichnet, in denen Mütter zum Stillen ihrer Babys willkommen sind und/oder wo es einen Wickelplatz gibt: Das steckt hinter der „Babymap“, einem neuen Angebot in Meppen.

Entwickelt wurde das familienfreundliche Konzept auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Meppen und dem Grafikdesign-Büro Junika – Judith Tallen. Kooperationspartner sind die Tourist-Information Meppen (TIM), der Stadtmarketingverein WiM und der Hebammenverband Niedersachsen.

Schlichte Aufkleber, die eine Mutter mit Kind und ein Baby in Windeln zeigen, platzieren die teilnehmenden Gastronomen und Einzelhändler sichtbar an ihrem Ladenlokal und weisen so aus, was sie den jungen Eltern anbieten können. „Die Betriebe und Einrichtungen zeigen mit dem einem der Aufkleber, dass stillende Frauen bei ihnen willkommen sind, dass diese versichert sein können, dass man sie in ihrem Anliegen unterstützt“, erklärt Elisabeth Mecklenburg, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Meppen. „Der andere Aufkleber verrät, wo Mütter und Väter einen entsprechenden Wickelplatz vorfinden. Die mühsame Suche danach ist nicht länger notwendig.“

Deutlich erkennbar

Judith Tallen freut sich über das Projekt: „Auch schon vorher hat es dieses unausgesprochene Angebot zum Teil gegeben, nun ist es aber deutlich erkennbar und die oft mit einer gewissen Überwindung einhergehende Frage nach einem Still- oder Wickelort entfällt.“

Die Babymap steht bislang noch im Entwurf. „Noch bis zum 31. August haben die Geschäftsbetreibenden und Gastronomen die Möglichkeit, sich einen Platz im Flyer zu sichern“, sagt Mecklenburg und ergänzt: „Selbstverständlich freuen wir uns auch in ein paar Wochen noch über entsprechende Rückmeldungen. Den Teilnehmern händigen wir dann den entsprechenden Aufkleber aus.“ Auch Bürgermeister Helmut Knurbein lobt das familienfreundliche Konzept: „Einfach, schnell und unkompliziert finden hier junge Familien ihre Anlaufstelle ‚im Notfall‘“.


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