„Die unverfälschte Seite zeigen“ Fotobuch zum Alltag im Vitus-Werk Meppen

Von David Hartmann

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Stolz auf das Fotobuch waren die Models, sowie die Organisatoren bei Vitus. Foto: David HartmannStolz auf das Fotobuch waren die Models, sowie die Organisatoren bei Vitus. Foto: David Hartmann

dhart Meppen. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens hat das Vitus Werk in Meppen ein Fotobuch herausgegeben. Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ spiegelt der Bildband den Alltag der Betreuten wider.

Aufgrund der Feierlichkeiten des diesjährigen Jubiläums war man sich aufseiten des Vitus Werks sicher, dass es etwas ganz Besonderes geben sollte, „etwas, an dem man nicht die Freude verliert und das man sich immer wieder anschauen kann“, sagt Maria Brüggemann zu der Idee des Fotobuches. Zusammen mit dem Team von „Fotodesign Schöning“ wurde der Alltag in der Werkstatt der Meppener Einrichtung begleitet, um das Geschehen und die Erlebnisse hautnah zu erfassen.

„Für uns war es wichtig, das Natürliche darzustellen, die spaßigen Momente aber auch die ernsten. Wir alle sind mit dem Ergebnis überglücklich“, erklärt Maria Brüggemann, die das Projekt zusammen mit Holger Urbanek in die Hand genommen hatte. Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte das Projekt knapp eineinhalb Jahre. „Die meiste Zeit brauchten wir für die Planung und die Durchsetzung des Projekts“, berichtet Brüggemann.

Für den Fotografen Stefan Schöning war die Zusammenarbeit mit den Modeln des Vitus Werks etwas ganz Besonderes. „Normalerweise nehmen Menschen eine ganz steife Haltung an, sobald eine Kamera auf sie gerichtet wird. Bei diesem Projekt war es ganz anders, die Models waren durchgehend sehr locker und haben sich von ihrer unverfälschten Seite gezeigt. Das war ein ganz tolles Erlebnis“, berichtet der Meppener Fotograf.

Sichtlich stolz waren auch die Models, die Hauptdarsteller des Bildbandes, als sie das Werk zum Jubiläum endlich zu Gesicht bekamen. „Insgesamt haben wir 5000 Stück fertigen lassen, 900 davon gingen direkt an unsere Werkstatt“, erklärt Maria Brüggemann. Den Rest werde man für besondere Wegbegleiter und Ereignisse in der Hinterhand behalten. Aufgrund der guten Resonanz gebe es Überlegungen seitens des Vitus Werks eine Ausstellung mit den Bildern zu veranstalten, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. „Mit unserem Projekt möchten wir möglichst viele Menschen erreichen“, sagt Maria Brüggemann abschließend.


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