Schulleiter Hermann-Josef Rave Ein neuer Kapitän für das Marianum Meppen

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Meppen. Hermann-Josef Rave ist als neuer Leiter des Gymnasiums Marianum in sein Amt eingeführt worden. Seine Stellvertreter sind Jens Moorkamp und Uli Weßling.

Meppen Rave ist Nachfolger von Leo Pott, der gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern Johannes Burrichter und Norbert Möhn vor den Sommerferien in den Ruhestand gewechselt war. Der 49-Jährige Rave unterrichtet Englisch und katholische Religion, war bisher am Gymnasium Leoninum in Handrup tätig und zugleich Fachseminarleiter für das Fach katholische Religion am Studienseminar in Meppen.

Am Beginn der Amtsübergabe stand ein Wortgottesdienst mit Generalvikar Theo Paul, der wie viele weitere Redner nicht nur dem neuen Schulleiter und seinem Team alles Gute wünschte, sondern auch der bisherigen Schulleitung dafür dankte, dass es das Marianum in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich geprägt habe. Dem neuen Schulleiter gab Theo Paul das Leitwort „Leitung, die aus dem Herzen kommt“ mit auf den Weg. Im Gedächtnis der Schüler werde später das verstehende Gespräch, die zweite Chance eher bleiben als der perfekte Stundenplan.

Auch im von Annette Kreilos (Schulleitung) konzipierten und moderierten Festakt gab es dann viele Vorschusslorbeeren für den neuen Schulleiter und viel Dank an seinen Vorgänger Leo Pott.

Große Dankbarkeit

Pott selbst dankte gewohnt schwungvoll allen, die das Marianum gemeinsam zu der Schule gemacht hätten, die sie heute sei. Und an Hermann-Josef Rave gewandt war er sich sicher: „Hermann-Josef, du bist genau der Richtige. Ick bün durch damit, nu sitt du damit.“

Oberschulrat Thomas Weßler sprach für die Schulstiftung des Bistums Osnabrück und damit als Arbeitgeber, Pfarrer Ralf Wellbrock für die Kirchen in Meppen und die ökumenische Pfarrkonferenz, Erster Kreisrat Martin Gerenkamp für den Landkreis und zugleich für Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein und Landtagsabgeordneten Bernd Carsten Hiebing. Für die Grundschulen gratulierte Sabine Nolte von der GS Bokeloh. Alle wünschten der Schule einen guten Übergang und dem neuen Schulleiter eine glückliche Hand und Durchhaltevermögen.

Durchhaltevermögen

Martin Gerenkamp verwies auf die hohe Bedeutung der Bildung für die Zukunft unserer Gesellschaft. Ein Schulleiter sei dabei Motor und Steuermann zugleich und die Verantwortung, die Hermann-Josef Rave übernehme, sei deshalb groß.

Auch Vertreter der Lehrerschaft sowie von Schülern, Eltern und Ehemaligenverein richteten Wünsche und Erwartungen an den neuen Schulleiter und dabei wurde deutlich: alle sehen sich als gleich wichtiges Glied der Schulgemeinschaft und wollen dabei helfen, gemeinsam so erfolgreich im Sinne der Schüler zu bleiben wie bisher.

Hermann-Josef Rave selbst war sich bewusst, dass er in große Fußstapfen treten würde, wenn er denn versuchte, alles genauso zu machen wie sein Vorgänger. Er machte deutlich, dass es aus seiner Sicht aber auch überhaupt keinen Sinn mache, alles Bisherige in Frage zu stellen. „Aber vielleicht gehe ich manches Mal ein wenig neben der alten Spur, die Leo Pott und seine beiden Stellvertreter hinterlassen haben.“

Rave möchte das christliche Fundament der Schule stärken. Er setzt auf Kollegialität und Kooperation, möchte die Kompetenzen aller nutzen. Bei aller notwendiger Digitalisierung aller Lebensbereiche war er sich sicher: „Tablets legen ihr Display nicht in Falten“, Achtsamkeit für den Mitmenschen sei also gerade in der Schule wichtig, die ja junge Menschen ins Leben begleite.

„Ich kann auf ein Team setzen, dem ich blind vertraue“, meinte er. Und, nachdem zwischenzeitlich Schüler neben viel Musik auch sehr gute Sketche auf plattdeutsch aufgeführt hatten und auch Leo Pott aufs Niederdeutsche zurückgegriffen hatte, sagte Rave: „Ick bün richtig bliede.“


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