Stets gut informiert Meppener Auszubildende und das Medienprojekt Zukunft Bilden

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Am Projekt Zukunft Bilden nehmen die Auszubildenden Maxime Sulmann (links) und Leah Hülsmann von der Emsländischen Volksbank Meppen teil. Foto: Manfred FickersAm Projekt Zukunft Bilden nehmen die Auszubildenden Maxime Sulmann (links) und Leah Hülsmann von der Emsländischen Volksbank Meppen teil. Foto: Manfred Fickers

Meppen. Zeitunglesen lohnt sich, und das nicht nur für die Auszubildenden, deren Betriebe an der Initiative Zukunft Bilden teilnehmen.

Die Initiative will bei Auszubildenden die Lust am Zeitunglesen wecken. Personalreferent Christian Schrimpf, zuständig für Ausbildung bei der Emsländischen Volksbank (EVB), Meppen, sagt, dass zurzeit 15 Nachwuchskräfte der EVB ein Digitalabonnement der Neuen Osnabrücker Zeitung haben.

Maxime Sulmann und Leah Hülsmann können seit Oktober letzten Jahres die NOZ online lesen, wobei sie als Meppenerinnen natürlich dem Lokalteil Meppener Tagespost besondere Aufmerksamkeit schenken. Die angehenden Bankkauffrauen im zweiten Lehrjahr nehmen am Quiz teil, in dem es um Zeitungsinhalte geht. Die gedruckte Ausgabe der Meppener Tagespost kennt Sulmann aus ihrem Elternhaus, die Online-Ausgabe ist aus ihrer Sicht eine gute Ergänzung. Sie liest am liebsten morgens Zeitung, ihre Kollegin Hülsmann nutzt zwischendurch auch gern die Pausen.

Allgemeinbildung bleibt auf aktuellem Stand

Das Informationsangebot der Zeitung bewerten beide als nützlich. Es sind nicht nur die Wirtschaftsnachrichten. „Hier findet sich Stoff für Gespräche mit Kunden, aber auch im Bekanntenkreis“, sagt Hülsmann. Diese Abrundung der Berufsausbildung durch eine auf aktuellem Stand gehaltene Allgemeinbildung wissen Unternehmen in der Region Emsland und Osnabrück zu schätzen. In den sechs Projektjahren haben mehr als 70 Firmen ihre Auszubildenden teilnehmen lassen, erklärt Luisa Gröninger, Projektleitung Zukunft Bilden NOZ Medien.

Aus Sicht von Personalreferent Schrimpf passt die Initiative gut zum Anforderungsprofil für die Bewerber und in das Ausbildungskonzept. Sulmann und Hülsmann erklären, warum das so ist: Es werde Persönlichkeit gefordert und Interesse an Bank- und Wirtschaftsthemen. Voraussetzung für die Ausbildung zu Bankkaufleuten sei nicht unbedingt das Abitur. Hülsmann machte diesen Abschluss am Windthorst-Gymnasium Meppen, Sulmann absolvierte nach dem Realschulabschluss an der Johannesschule die Fachoberschule an den Berufsbildenden Schulen Meppen, bevor sie sich bewarb. Praktika weckten bei ihnen das Interesse am Bankgeschäft. Nach der erfolgreichen Bewerbung durchliefen sie bereits eine Reihe von Abteilungen des genossenschaftlichen Geldinstituts.

Ausbildung für Eigenbedarf

Hülsmann weiß die Abwechslung zu schätzen. Es haben sich bereits Interessenschwerpunkte gezeigt. Die Bereiche Personal, Marketing und Immobilien waren für Hülsmann am interessantesten, Sulmann gefiel es ebenfalls im Immobilienbereich, sie will auf jeden Fall „etwas kundennahes“ nach ihrer Ausbildung machen. Ihre Chancen stehen gut, nach erfolgreichem Abschluss eine Stelle bei der EVB zu bekommen. „Wir bilden für den Eigenbedarf aus“, erklärt Personalreferent Schrimpf.

Die Emsländische Volksbank mit Hauptsitz in Meppen ist die viertgrößte Genossenschaftsbank im Weser-Ems-Gebiet mit einer Bilanzsumme von 1,477 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2017. Am 31. Dezember 2017 waren 248 Mitarbeiter und 25 Auszubildende für die Genossenschaft tätig, die zu diesem Zeitpunkt 23.344 Mitglieder hatte.


„Zukunft Bilden“ ist eine Bildungsinitiative für Auszubildende, die von Firmen und Institutionen aus der Region unterstützt wird. Ein Jahr lang bekommen die Teilnehmer die Neue Osnabrücker Zeitung oder eine ihrer Regionalausgaben als Abo kostenlos nach Hause geliefert und erhalten die Chance, ihr Allgemeinwissen zu verbessern.

Dieses Wissen können sie beim wöchentlichen Zeitungsquiz unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen. Vielfältige Begleitveranstaltungen vervollständigen das Konzept. Informationen zur Initiative gibt es bei Luisa Gröninger unter Tel. 0541/310-243 oder per E-Mail an l.groeninger@noz.de.sarr

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