Kein Personenschaden Starke Rauchentwicklung nach Brand in Meppener Eisenhütte

Von Malte Goltsche


Meppen. In der Meppener Eisenhütte hat es am Mittwochnachmittag gebrannt. Vermutlich ist heißes Metall auf ein Förderband im Keller gelangt. Daraufhin setzte starke Rauchentwicklung ein. Die Feuerwehr rückte schnell an, sodass keine Person zu Schaden kam.

Gegen 14.30 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr in Meppen ein. Zunächst bekämpften die Mitarbeiter der Eisenhütte den Brand noch selbst, die Rauchentwicklung wurde jedoch so stark, dass die Feuerwehr eingeschaltet wurde. „Wir konnten den Rauch nicht mehr mit unseren Bordmitteln bekämpfen“, bestätigte Hubert Pöttker, Assistent der Geschäftsleitung der Eisenhütte. „Wir haben dann alle Mitarbeiter evakuiert und fünf Minuten später war dann die Feuerwehr schon da.“ Es sei nach über 30 Jahren der erste Brand in dem Metallverarbeitungsbetrieb. „Es war eine Verkettung unglücklicher Zustände“, sagte Pöttker.

Lösch- und Lüftungsarbeiten

Seit über 160 Jahren wird in der Meppener Eisenhütte Metall gegossen. Foto: Malte Goltsche

Die Feuerwehr rückte mit knapp 30 Personen und sieben Fahrzeugen an. „Wir haben von verschiedenen Punkten mit Schaum das Feuer gelöscht. Es laufen aktuell noch umfangreiche Lüftungsarbeiten“, sagte Manfred Hornung, Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Meppen. Besonders schwierig waren für die Einsatzkräfte die hohen Temperaturen im Keller des Gebäudes, wo der Brand entstand. Aufgrunddessen wurden die Löschkräfte nach kurzen Einsatzzeiten schnell ausgewechselt. Nach knapp 45 Minuten seien die Löscharbeiten beendet gewesen, teilte Hornung mit. Kurzzeitig regelte die Polizei den Verkehr an der Kreuzung Hasebrinkstraße/August-Prieshoff-Straße, damit die Einsatzkräfte schnell zum Einsatzort kommen konnten.


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