Kreative Ergebnisse Tischler-Innung Meppen stellt Gesellenstücke in Meppen aus

Von Gerd Mecklenborg

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Im Foyer bewundern Ulrich Brand, Harald Hüsers, Helen Niemann und Ludger Lammers (von links) einen Schrank in Form einer Jukebox. Foto: Gerd MecklenborgIm Foyer bewundern Ulrich Brand, Harald Hüsers, Helen Niemann und Ludger Lammers (von links) einen Schrank in Form einer Jukebox. Foto: Gerd Mecklenborg

Meppen. Im Foyer der Emsländischen Volksbank (EVB) in Meppen ist aktuell ein Großteil der Prüfungsstücke von Gesellen des Tischlerhandwerks zu bewundern.

Die Gesellenstücke wurden direkt im Anschluss an die Freisprechungsfeier der Kreishandwerkschaft in der Bank aufgestellt.

„Wir freuen uns, dass es die EVB wieder ermöglicht, dass diese tollen Werkstücke einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden können, denn was die Gesellen gezaubert haben zeugt von höchstem handwerklichen Können und viel Kreativität“, sagten Ulrich Brand, der Obermeister der Innung, und Harald Hüsers, Geschäftsführer der Kreishandwerkschaft Emsland Mitte-Süd, beim Rundgang durch das Foyer der Bank.

Schrank in Form einer Jukebox

Dort erläuterten die beiden Fachmänner den Vertretern der EVB die Details der zwölf ausgestellten Prüfungsstücke. Helen Niemann (EVB-Marketing) und Ludger Lammers, zuständig für das Privatkundengeschäft, zeigten sich „total beeindruckt, denn da sind richtige Hingucker dabei“. Mit Hinguckern meinten die Bankvertreter etwa einen Schrank in Form einer Jukebox, einen filigran gearbeiteten Werkzeugschrank oder einen edlen Gitarrenschrank. „In der Bank liegen kleine Bewertungsbögen für unsere Kunden aus. Der Geselle, der das Stück mit den meisten Punkten gefertigt hat, erhält ein kleines Präsent“, kündigten Niemann und Lammers an. „Alle Prüfungstücke wurden unter Einhaltung einer Zeitvorgabe in den Ausbildungsbetrieben hergestellt“, erläuterte der Obermeister der Innung und ging dabei auch näher auf das Berufsbild des Tischlers ein. „Hier sind Kreativität, handwerkliches Geschick und ein Faible für modernste Technik gefragt“, so Brand, „deshalb sprechen wir uns -allem Wandel zum Trotz- für eine Fortführung der langjährigen Ausbildungspraxis in unserem Bezirk aus“.

Geschäftsführer Hüsers wies auf die aktuellen Lehrlingszahlen hin. 16 Gesellen der Berufsfachschulklasse Holz hätten in diesem Jahr ihre Prüfung abgelegt „und 16 werden es auch wieder im nächsten Jahr sein“, sagte Hüsers. Damit seien die Ausbildungszahlen konstant.


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