„Rhodo am Tropf“ Hitzewelle macht Gartenpflanzen schwer zu schaffen

Von Petra Heidemann

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Meppen Ein Tipp unseres Zeitungsboten „Willem“ gegen Trockenheit im Garten hat sich in einem Garten in Meppen als nützlich erwiesen.

Nicht nur Mensch und Tier fühlen sich der augenblicklichen Hitzewelle nicht gewachsen. So manche Staude, so manches Gehölz, sonst der ganze Stolz der Gartenbesitzer, zeigt ebenso deutliche Hitzestresssymptome. Einerseits soll die Vegetation erhalten bleiben, andererseits heißt das Gebot der Stunde, Wasser zu sparen, Wasser effektiv, statt wahllos flächendeckend einzusetzen.

Da kam der Tipp des Zeitungsboten Willem „Rhodo am Tropf“ gerade recht. Ein Rhododendron in einem Esterfelder Hausgarten lieferte tatsächlich ein beeindruckendes Ergebnis. Mit zusammengerollten, zu vertrocknen drohenden Blättern reagierte er auf die Trockenheit. Es hätte eines intensiven Sprenger-Einsatzes bedurft. Der stattdessen nahe dem Stamm platzierte Zehn-Liter-Eimer mit einem zwei Millimeter großen Loch im Boden stellte seinen Wasserinhalt tröpfchenweise zur Verfügung. Angeblich sollte sich ja ein kleiner Bewässerungskanal zum Wurzelwerk bilden. Um 14.30 Uhr, noch komplett in der Sonne stehend, startete der Versorgungsversuch. Eine gute halbe Stunde später war der Eimer fast leer. Eine Veränderung ließ sich noch nicht feststellen. Nach einer weiteren Stunde des Abwartens entrollten sich dann zunächst die Blätter der unteren Laub-Ebenen, um 18 Uhr machte der ganze Rhododendron wieder einen gut versorgten Eindruck.

Das Prinzip der Tröpfchen-Bewässerung ist Gärtnern natürlich nichts Neues, doch nicht jeder Hobbygärtner kann seinen Garten mit einem Porenschlauchsystem durchziehen. Aber bei so extremen Wetterlagen, wie sie zurzeit herrschen, ist Willems „Tropf“ eine empfehlenswerte Alternative, damit eben nicht der Garten in kurzer Zeit „im Eimer“ ist.


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