Nachgefragt beim Landkreis Wie ungefährlich ist Baden in emsländischen Gewässern?

Von Carola Alge


Meppen. Temperaturen um die oder über 30 Grad, strahlender Sonnenschein, noch Ferienzeit. Viele nutzen den Hochsommer im Emsland, um sich an einem der Badessen in der Region zu vergnügen und ein wenig Abkühlung zu finden. Wie aber ist die Wasserqualität? Muss man Angst vor Bakterien haben? Unsere Redaktion hat nachgefragt.

Die gute Nachricht: Die Badegewässerqualität ist unverändert gut bis ausgezeichnet. „Die derzeitige Hitzeperiode hatte bisher keinerlei Auswirkungen auf die Wasserqualität. Daher sind keine Sperrungen erforderlich“, sagte Anja Rohde, Pressesprecherin des Landkreises Emsland, am Donnerstag auf Anfrage.

Auch in Sachen Blaualgenvorkommen gibt der Landkreis Emsland Entwarnung. „Aktuell gibt es keine Blaualgenvorkommen in den emsländischen EU-Badegewässern.“ Sollten sie in einem der hiesigen Gewässer festgestellt werden, würde es umgehend gesperrt werden. Durch Verschlucken von Blaualgen können gesundheitliche Probleme wie Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Benommenheit auftreten.

Die Stadt Lingen warnt unterdessen vor giftigen Blaualgen im Dieksee im Ortsteil Laxten. Entsprechende Hinweisschilder sind nach Angaben der Stadt aufgestellt worden. Menschen und Haustiere sollten dort derzeit nicht mit dem Wasser des Sees in Berührung kommen.

Während der aktuellen Badesaison wurden bisher alle drei Wochen Proben aus den hiesigen Badegewässern entnommen. Aufgrund der extremen Witterung verkürzt der Landkreis Emsland seit Donnerstag das Intervall zur Beprobung der EU-Badegewässer auf 14 Tage.

Aktuelle Mitteilungen zu niedersachsenweit allen EU-Badegewässern (zum Beispiel Sperrungen oder Blaualgenvorkommen) und die Ergebnisse der Messungen können zeitnah dem Badegewässer-Atlas Niedersachsen unter www.apps.nlga.niedersachsen.de/eu/batlas/ eingesehen werden.


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