Temperaturen belasten Natur Baubetriebshof Meppen gießt gegen die Hitzewelle an

Matthias Schmitz vom Baubetriebshof Meppen gießt gegen die Hitzewelle an. Foto: David HartmannMatthias Schmitz vom Baubetriebshof Meppen gießt gegen die Hitzewelle an. Foto: David Hartmann

Meppen. Der Bilderbuch-Sommer 2018 hat auch eine Schattenseite: Die anhaltend hohen Temperaturen belasten Natur und Umwelt. Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes (BBH) der Stadt Meppen fahren schweres Geschütz auf, um die Bepflanzungen im Stadtgebiet zu bewässern.

Bis zu 500 Jungbäume werden täglich vom BBH bewässert. „Dabei handelt es sich um Neuanpflanzungen der letzten drei Jahre. Obst- und Alleebäume leiden besonders unter der Trockenheit“, er-klärt Gärtnermeister Friedhelm Hagel. Ausgestattet mit einem 7.000-Liter-Tank und einem 5.000-Liter-Tank stehen zur Bewässerung ein LKW sowie ein Schlepper zur Verfügung.

Mit zwei Pritschen mit je einem 1.000-Liter-Tank wird die saisonale Bepflanzung der Grundbeete, der Blumenkübel und der Pflanzbeete angesteuert. Zum Bewässern wird gereinigtes Abwasser von der Kläranlage benutzt.

Straffer Zeitplan

Die BBH-Mitarbeiter starten ihre Tour morgens um 6 Uhr. „Um die Mittagszeit muss die Bewässerung aufgrund der hohen Temperaturen abgeschlossen sein“, so Hagel. Es ist ein straffer Zeitplan, der Tag für Tag aufs Neue gilt und bei dem vereinzelte Bäume vernachlässigt werden müssen. Wer also beim Gießen des eigenen Gartens dem kleinen Baum vor seinem Grundstück ebenfalls einen Schluck Wasser gönnt, unterstützt die Arbeit des BBH und tut der Natur etwas Gutes.


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