Zeugin alarmiert Feuerwehr Hund eine Stunde in Tiefgarage im Auto gelassen

Von Carola Alge

Wegen eines im Auto zurückgelassenen Hundes waren Feuerwehr und Polizei in Meppen am Dienstagnachmittag im Einsatz. Foto: Carola AlgeWegen eines im Auto zurückgelassenen Hundes waren Feuerwehr und Polizei in Meppen am Dienstagnachmittag im Einsatz. Foto: Carola Alge

Meppen. Etwa eine Stunde lang saß am Dienstag trotz Hitze ein Hund in einem Auto in einer Tiefgarage in Meppen, während die Besitzer zum Einkaufen waren. Eine Zeugin alarmierte die Feuerwehr.

Die junge Frau, die die Einsatzkräfte benachrichtigte, hatte gegen 14.26 Uhr direkt hinter dem Pkw geparkt und beobachtet, wie sie unserer Redaktion sagte, wie seine Besitzer zum Einkaufen gingen und den Mischling in dem Fahrzeug zurückließen. Die Scheibe an der Beifahrerseite war etwa fünf Zentimeter geöffnet. Der Hund habe gehechelt und gebellt, so die junge Frau. Sie sei dann zunächst in die Stadt gegangen, dann aber noch einmal in die Tiefgarage zurückgekehrt, um zu sehen, ob der Hund immer noch in dem Auto sei. Da das der Fall war, habe sie kurz darauf die Meppener Feuerwehr benachrichtigt.

Hund hechelte immer stärker

„Der Hund saß da an seiner Leine, hechelte immer stärker. Mir kam das gefährlich vor, zumal es draußen weit über 30 Grad sind. Man hört und liest ja leider immer wieder, dass Hunde bei Hitze im Auto schnell sterben“, erzählt die Zeugin.

Sie wartete auf das Eintreffen der Feuerwehr. Die ließ die Halter des Pkw in dem Gebäude, in dem sich die Tiefgarage befindet, ausrufen. Insgesamt etwa eine Stunde war vergangen, als diese zu ihrem Auto zurückkehrten.

Eine Anzeige wegen Tierquälerei, die die Zeugin vor Ort stellen wollte, nahm die Polizei nicht auf. „Es ist ja nichts passiert, und das Auto war einen Spalt geöffnet“, erklärte ihr ein Beamter.


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