Sommertour der CDU-Landtagsabgeordneten Krankenhäuser: Standortstruktur im Emsland gut

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Die CDU-Landtagsabgeordneten um den Harener Bernd-Carsten Hiebing (5. von links) sahen sich auch die Baustelle am Hauteingang des Ludmillenstiftes an. Foto: Malte GoltscheDie CDU-Landtagsabgeordneten um den Harener Bernd-Carsten Hiebing (5. von links) sahen sich auch die Baustelle am Hauteingang des Ludmillenstiftes an. Foto: Malte Goltsche

Meppen. Trotz zehn Terminen an zwei Tagen brachten die CDU-Landtagsabgeordneten der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim gute Laune mit in den vorletzten Termin am Krankenhaus Ludmillenstift in Meppen. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Situation der Krankenhäuser.

Für zwei der acht Abgeordneten, die an der Sommertour teilnahmen, war es ein besonderer Tag. Reinhold Hilbers, Finanzminister des Landes und Abgeordneter der Grafschaft Bentheim, feierte seinen 54. Geburtstag und Bernd-Carsten Hiebing, Abgeordneter für den Wahlkreis Meppen, wurde Opa. Die Enkeltochter wurde noch am Morgen im Ludmillenstift geboren, am Nachmittag war Hiebing dann mit den Kollegen vor Ort.

Begrüßt wurden die acht Abgeordneten und Arne Fillies, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, von Wilhelm Wolken, dem Verwaltungsdirektor des Krankenhauses, und Dr. Norbert Fischer, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin. Nach einem kurzen Plausch im Eingangsbereich lud Wolken in den großen Konferenzraum, in dem er seine Einrichtung vorstellte. Er wies unter anderem auf die Baustelle vor dem Haupteingang hin, der aktuell neu gestaltet wird. „Es ist ein Zeichen unseres Hauses, dass ständig gebaut wird“, sagte Wolken und bedankte sich gleichzeitig bei den Politikern für die finanzielle Unterstützung des Landes.

Gute Vernetzung aber zu wenig Ärzte

In der Folge sprach Wolken über die aus seiner Sicht gute Vernetzung seines Krankenhauses mit den umliegenden Einrichtungen. In vielen medizinischen Abteilungen arbeiten die Meppener mit anderen Häusern zusammen und sorgen so für die bestmögliche Behandlung der Patienten. Dennoch gab es auch kleine Kritikpunkte von Seiten Wolkens: „Es ist in der Medizin wie in der Pflege. Es gibt zu wenig Leute.“ Der Fachkräftemangel in Deutschland sei demnach auch auf die Medizin ausgeschlagen. Mehr als ein Drittel der Mediziner seines Hauses hätten nicht in Deutschland studiert, leisteten aber dennoch hervorragende Arbeit, sagte Wolken.

60 neue Mediziner

Die Abgeordneten berichteten ihrerseits von ähnlichen Statistiken in ihren Wahlkreisen, woraufhin Finanzminister Hilbers auf den Haushaltsentwurf des Landes für das kommende Jahr verwies. Dort seien neben großen Investitionen in die niedersächsischen Krankenhäuser geplant worden, 60 neue Medizinerstellen zu schaffen, um so dem Ärztemangel entgegenzuwirken. Zuletzt kamen die Abgeordneten noch einmal zurück auf die Vernetzung und Standortstruktur der Standorte im Gebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und zogen ein sehr positives Fazit. Burghard Jasper aus dem Wahlkreis Osnabrück-West sagte: „ In der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim gibt es absolut keinen Handlungsbedarf.“ Ihm pflichtete der Harener Abgeordnete Hiebing bei: „Die Standortstruktur in unserer Region ist bestens.“


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