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24.07.2018, 15:49 Uhr KOMMENTAR

Sanierung des Kreiswehrersatzamts: Die Mischung macht‘s

Kommentar von Carola Alge

Der Landkreis Emsland modernisiert und saniert das ehemalige Kreiswehrersatzamt in Meppen. Foto: Carola AlgeDer Landkreis Emsland modernisiert und saniert das ehemalige Kreiswehrersatzamt in Meppen. Foto: Carola Alge

Meppen. 2231 Quadratmeter Gebäudefläche, ein 3000 Quadratmeter großes Grundstück. Anwesen und Areal des alten Kreiswehrersatzamtes in Meppen bieten reichlich Platz, den der Landkreis Emsland dringend benötigt. Ein Kommentar.

Er wird das ehemalige Kreiswehrersatzamt mit einem Millionenaufwand sanieren und modernisieren, um in seinem Kreishaus III Abteilungen und Einrichtungen vorzuhalten, für die am Standort an der Ordeniederung mittlerweile die Räumlichkeiten fehlen. Er rückt damit ein Stück weit wieder näher an seinen früheren Standort im jetzigen Polizeigebäude.

Das Gebäude liegt zentrumsnah und bietet die Chance, mit einem entsprechenden Angebot Menschen aus dem Stadtkern durch die Bahnhofstraße hierher – und umgekehrt – zu locken und damit für Publikumsverkehr zu sorgen. Dabei kommt es auf die Mischung der Abteilungen an. Rein behördliche Bereiche wie der Abfallwirtschaftsbetrieb und der Fachbereich für besondere Leistungen hätten sicher nicht diese Sogwirkung. Die könnte unter anderem aber von der Emsland Tourismus GmbH ausgehen, die hier einziehen soll und mit Aktionen aufwarten könnte. Auch Archiv und Kreisbildstelle müssen keine „toten“ Abteilungen sein, sondern können mit Leben erfüllt werden.

Historische Forschung, Kulturarbeit und Tourismus passen zusammen und werden künftig unter einem Dach von den daraus entstehenden Synergieeffekten profitieren.


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