Nachhaltigkeit und Klimabewusstsein Meppener Unternehmen Kuipers spart 3500 Tonnen CO2 ein

3500 Tonnen CO2 konnten unter anderem durch den Austausch von Laseranlagen eingespart werden. Das Bild zeigt (v.l.) Geschäftsführer Michael Kuipers und Betriebsleiter Karsten Hanekamp. Foto: Stefan Schöning Fotodesign3500 Tonnen CO2 konnten unter anderem durch den Austausch von Laseranlagen eingespart werden. Das Bild zeigt (v.l.) Geschäftsführer Michael Kuipers und Betriebsleiter Karsten Hanekamp. Foto: Stefan Schöning Fotodesign

Meppen. Das Meppener Unternehmen Kuipers hat seit 2013 rund 3.500 Tonnen CO2 eingespart.

Das Industrieunternehmen, das mit dem Gütesiegel „Klimabewusstes Unternehmen“ der Energieeffizienzagentur Emsland ausgezeichnet wurde und ein Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001 eingeführt hat, hat vielfältige Maßnahmen in Sachen Energieeffizienz und Klimaverbesserung umgesetzt.

„Für eine temporäre CO2-Fixierung der 3500 Tonnen müsste man 300 000 Fichten pflanzen“, rechnet Geschäftsführer Michael Kuipers gemäß Angaben des Umweltministeriums vor. Klimabewusstsein und der sorgsame Umgang mit den Ressourcen sei auch in der Unternehmensphilosophie des Unternehmens verankert. „Wir sind überzeugt, dass sich die Investitionen in die Umsetzung von energieeffizienten und klimaschonenden Maßnahmen langfristig auszahlt“, so Kuipers weiter.

Moderne Festkörperlaser

Das Unternehmen habe in den letzten Jahren zum Beispiel fünf CO2-Laser-Anlagen durch moderne Festkörperlaser ersetzt. Zudem seien 100 HQL-Leuchten und 300 Leuchtstoffröhren durch energieeffiziente LED-Leuchtmittel ersetzt worden. Durch die Investition in eine moderne Schweißrauchabsaugung mit Warmluftrückführung seien die verursachten Emissionen mehr als halbiert worden. „Die Maßnahmen haben die Energieeffizienz spürbar gesteigert. Wir haben jetzt mehr Leistung bei weniger Verbrauch“, ist Kuipers überzeugt.

Lag der Energieverbrauch im Jahr 2013 für 110000 Referenzstunden noch bei etwa 8200000 Kilowattstunden sank er bei ungefähr gleichbleibender Leistung um etwa 20 Prozent auf 6500000 Kilowattstunden. „Für uns ist es eine Verpflichtung, unsere Umwelt auch den nachfolgenden Generationen möglichst intakt zu hinterlassen“, sagt auch Betriebsleiter Karsten Hanekamp. Daher versuche man auch die Mitarbeiter für dieses Thema zu sensibilisieren. Klimaschutzaktionstage oder die Ausbildung von Lehrlingen zu Klimalotsen seien nur einige Bausteine, die auch in Zukunft weiterverfolgt werden.


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