Saison kann beim SV Meppen beginnen. Letzte technische Arbeiten gehen in der Hänsch-Arena zu Ende

Von Heiner Harnack


Meppen. Nach rund einem Jahr gehen die Bauarbeiten im Stadion des SV Meppen in die Zielgerade. Nachdem die Linien abgekreidet und die Tore aufgestellt wurden, werden die letzten Meter der neuen LED-Werbebande aufgestellt. Auch die große LED-Video-Wand ist von ihrem Einsatz auf der Schülerwiese nach vier Wochen an ihren ursprünglichen Platz in der Südkurve zurückgekehrt.

Die letzten Techniker und Platzwarte bemühen sich noch, das Stadion bis zum Samstag für das Mini-Turnier zwischen dem SV Meppen, dem Hamburger SV und Stoke City her- zu richten. Der Greenkeeper fährt zwischendurch sogar mit einem motorgetriebenen Handmäher über das Feld, um dem neuen Rasen den letzten Schliff zu geben. Im Gegensatz zu früheren Jahren, die Stadt fuhr mit einem schweren Traktor zum Mähen über das Gras, wird man in Zukunft mit einem eher an den heimischen Garten erinnernden Mini-Trecker das Grün bearbeiten. Die vordere Bereifung erinnert dabei fast an einen Formel-1-Boliden, der Slicks, also Reifen ohne Profil, aufgezogen hat.

In luftiger Höhe, etwa 40 Meter über Boden, sind derweil noch Techniker damit beschäftigt, die alten Lampen aus dem Jahr 1996 gegen neue auszutauschen. Zusammen mit den neu installierten Beleuchtungskörpern auf der West-Tribüne werden damit die vom DFB geforderten 800 Lux erreicht.

Aus Magdeburg war die Firma Screen-Rent angereist, die mit mehreren Technikern die neue LED-Werbebande innerhalb von nur gut sieben Stunden fest in der Arena installiert hat. Ihre Premiere feiert die neue Hänsch-Arena am kommenden Samstag ab 14 Uhr mit dem Kurzturnier, für das noch genügend Karten zur Verfügung stehen.


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