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17.07.2018, 12:35 Uhr KOMMENTAR

Situation an Meppener Brücke nicht optimal

Kommentar von Hermann-Josef Mammes

Eine zweite Brücke, direkt neben der vorhandenen Hasehubbrücke in Meppen, soll die Situation für Fußgänger und Radfahrer entzerren. Foto: Hermann-Josef MammesEine zweite Brücke, direkt neben der vorhandenen Hasehubbrücke in Meppen, soll die Situation für Fußgänger und Radfahrer entzerren. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Man kann es drehen und wenden wie man will. Die Situation an der Hasehubbrücke in Meppen ist gerade für Radfahrer alles andere als optimal.

Beim Brückenneubau 2007 hätte man den Radfahrern einfach mehr Platz einräumen müssen. Die rot-markierten Spuren sind zu schmal. Das Gefühl der Unsicherheit kommt spätestens in dem Moment auf, in dem neben einem ein Lastwagen oder Bus auftaucht. Zur Wasserseite hin verstärkt dann der hohe Bordstein das beklemmende Gefühl. Viele Radfahrer nutzen deshalb die Fußwege. Man kann es ihnen nicht verdenken.

Mit einer zweiten Brücke nur für Fußgänger würde sich die Situation entschärfen. Zugleich würde sich der Weg für Fußgänger, die vom Markt zur MEP schlendern wollen, sehr viel angenehmer gestalten. Sie müssten nicht mehr permanent Radfahrern Platz machen und könnten sogar den Blick aufs Wasser genießen.


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