Ferienpassaktion Meppener Krankenhaus mal anders erlebt

Von Gerd Mecklenborg

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Im Schockraum zeigte Jutta Linnemann den Ferienpasskindern, wie die ersten Behandlungen durchgeführt werden. Foto: Gerd MecklenborgIm Schockraum zeigte Jutta Linnemann den Ferienpasskindern, wie die ersten Behandlungen durchgeführt werden. Foto: Gerd Mecklenborg

Meppen. Wie entsteht eigentlich ein Röntgenbild, was ist ein Schockraum, oder wie sieht die Kinderstation in einem Krankenhaus aus? Diese und viele andere Fragen haben 20 Meppener Kinder im Rahmen der Ferienpassaktion im Meppener Ludmillenstift beantwortet bekommen.

Die Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren durften hinter die Kulissen des Krankenhauses schauen. Dabei lernten sie schnell, dass sie keine Angst vor Ärzten oder den ganzen Geräten und Apparaturen haben müssen. Sie zeigten sich alle sehr neugierig, stellten Fragen und berichteten von eigenen Erlebnissen im Krankenhaus.

Für diese Ferienpass-Aktion der Stadt Meppen hatte Brigitta Hube-Kaiser von der Pflegedirektion des Ludmillenstifts ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Zuerst ging es in die chirurgische Abteilung und dort in den sogenannten Schockraum. „Wer war denn schon mal hier?“ fragte Krankenpflegerin Jutta Linnemann in die Runde, und schon gingen einige Finger in die Höhe. Den Arm gebrochen hatten sich Luca Glückhardt und Noah Mammes, einen Leistenbruch hatte sich Lennard Burrichter zugezogen.

Patientin gespielt

Die Jungen und Mädchen erzählten, wie es ihnen in der Notaufnahme ergangen ist. „Bestimmt alles halb so schlimm, denn hier seid ihr gut aufgehoben“, sagte Jutta Linnemann und zeigte, warum das so ist. Dafür durfte es sich das jüngste Kind in der Runde, Meike Burrichter, die bald ihren zehnten Geburtstag feiert, auf der Behandlungsliege bequem machen und Patientin spielen. „Schwester Jutta“ zeigte dann wie man Wunden behandelt und legte bei der zehnjährigen Rieke Bentlage sogar einen provisorischen Gipsverband an.

Danach ging es in die Kinder-und Geburtsstation. „Auf allen Stationen müsst ihr n‘ bisschen still sein und eher flüstern, denn sonst denken die Patienten, dass vielleicht was passiert ist“, gab ihnen vorher Brigitta Hube-Kaiser noch mit auf den Weg. Nachdem die Kinder gesehen haben, was ein EKG ist oder wie ein Lungentest gemacht wird, ging es in die Kantine zum Imbiss.


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