Tipps für Camper gegen Einbrecher Einbruchserie auf dem Campingplatz in Haselünne?

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Die ursprünglich verbauten Schlösser an Wohnwagen sind laut Polizeisprecher Dennis Dickerbohm oft nicht ausreichend sicher. Symbolfoto: Martin Schutt/dpaDie ursprünglich verbauten Schlösser an Wohnwagen sind laut Polizeisprecher Dennis Dickerbohm oft nicht ausreichend sicher. Symbolfoto: Martin Schutt/dpa

Haselünne. In den vergangenen Wochen haben sich die Einbrüche auf und um den Campingplatz in Haselünne herum gehäuft. Neben Einbrüchen in Ferienhäuser vermeldete die Polizei auch Einbrüche in Wohnmobile und Vorzelte. Aktuell beschäftigt die Beamten ein Einbruch in eine Entsorgungsstation nahe des Haus am See. Die Polizei rät Campern zu Sicherheitsmaßnahmen.

Zwei bislang unbekannte Männer haben laut der Polizei am frühen Mittwochmorgen gegen 4 Uhr versucht, eine Entsorgungsstation nahe des Haus am See aufzuhebeln, um so an das darin befindliche Bargeld zu kommen. Ein Camper ertappte die Männer, daraufhin ergriffen sie ohne Beute die Flucht. Sie fuhren mit Fahrrädern Richtung Andruper Straße. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Meppen unter der Telefonnummer 05931/9490 zu melden.

Zusammenhang ist möglich

Nachdem es bereits zwischen dem 10. und 24 Juni zu einem Einbruch in ein Ferienhaus in der Straße am Campingplatz gekommen war, brachen unbekannte Täter in der Nacht zum 19. Juni in mehrere Wohnmobile auf dem Campingplatz ein. Laut Polizei schnitten sie die Planen der Vorzelte auf und brachen die Fahrzeuge auf. Laut Polizeisprecher Dennis Dickebohm könne durchaus ein Zusammenhang zwischen den Taten bestehen.

Tipps der Polizei

Damit sich Camper im Falle einer Einbruchsserie schützen können, gibt die Polizei Tipps: Zelte gegen Einbrecher zu schützen sei natürlich schwierig, gesteht eine Sprecherin. Sie könne nur dazu raten, keine Wertgegenstände oder Bargeld sichtbar herumliegen zu lassen, sondern in einem Tresor zu lagern. Für Wohnmobile oder Caravans gibt es jedoch spezielle Zusatzschlösser, die verhindern, dass die Knöpfe der Türverriegelung aus der Position gehoben werden. Zudem können elektronische Alarmanlagen an den Türen installiert werden, die auf erhöhten Druck mit einer lauten Sirene reagieren. „“Die ursprünglich verbauten Schlösser sind oft nicht ausreichend, weil bei Wohnwagen immer Gewicht gespart wird“, sagt Dickebohm.

Auch Zusatzschlösser für Schiebe- oder Ausstellfenster, Sicherungen für Außenklappen, Sicherungen für Heckleitern, die ein unbefugtes Besteigen des Daches verhindern können, steigerten die Sicherheit. Auch eine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder sei eine wirksame Maßnahme zur Abschreckung.


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