4400 Euro Marienhausschüler spenden Erlös ihres Sozialprojektes an Hospizhilfe

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Die Schüler mit Vertreterinnen der Hospizhilfe bei der Spendenübergabe. Foto: MarienhausschuleDie Schüler mit Vertreterinnen der Hospizhilfe bei der Spendenübergabe. Foto: Marienhausschule

Meppen. „Hospiz geht in die Marienhausschule“ – mit diesem kooperativen Projekt hat die Hospizhilfe Meppen Auszubildende der Marienhausschule Meppen für die bedeutsame Arbeit des ambulanten Hospizdienstes sensibilisiert. Sie spendeten jetzt den Erlös ihres Sozialprojektes.

Die Ehrenamtlichen weckten Interesse und Motivation der jungen Menschen, die alle einen sozialen Beruf anstreben, und gaben damit den Anlass für das Sozialprojekt der Schule. Im Schuljahr 2018 fanden viel Aktionen zugunsten der Hospizhilfe Meppen statt. Zahlreiche kreative Angebote für Leib und Seele, ein Konzert der Schulband, eine „total tolle Tombola“ und nicht zuletzt die Kollekte der Abschlussgottesdienste ergaben insgesamt einen Erlös von 4400 Euro.

Dr. Carmen Breuckmann-Giertz und Frau Beerling -Albert nahmen für die Hospizhilfe den Scheck mit großer Dankbarkeit entgegen.

Vorreiterfunktion

Als Vertreterinnen der Hospizhilfe vereinbarten sie mit der Schulleiterin Eva-Maria Meyer und der Fachbereichsleiterin Anke Olthaus, im kommenden Schuljahr die Zusammenarbeit weiter zu institutionalisieren. An einer Schule für soziale Berufe, so Breuckmann-Giert,z habe ein solches Projekt nicht nur Vorreiterfunktion, sondern insbesondere eine prägende Bedeutung für die Verankerung der Hospizhilfe im Bewusstsein der jungen Generation. Wie die Seminare des vergangenen Schuljahres zeigten, sei gerade der Erfahrungsbericht von ehrenamtlichen Helfern eine große Bereicherung für die Auszubildenden.

Ende des Lebens

Da sich alle Ausbildungsbereiche der Marienhausschule mit den existenziellen Fragen zum Ende des Lebens befassen, ist es nach Auffassung von Eva-Maria Meyer ganz im Sinne der Schulphilosophie, „eine der Thematik angemessenen Form des Lehrens und Lernens anzubieten.“

Neben den Projekten im laufenden Schuljahr organisiert und begleitet Koordinatorin Beerling-Albert auch die Werkwoche „Plötzlich ist alles anders…“ der Berufsfachschule Altenpflege in verschiedenen Bildungshäusern.


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