Farbenfroh – Natur in Öl Andreas Lüken stellt im Stadthaus Meppen aus

Von Werner Scholz

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ws Meppen. Wer jetzt das Meppener Stadthaus betritt, den erwarten in der vierten Kunstausstellung dieses Jahres fantastische Landschaftsbilder des Lingener Malers Andreas Lüken.

Schon als Kind hat Lüken Objekte und Situationen des täglichen Lebens, aus seinem Umfeld sowie aus der Natur skizziert. Bestimmte Augenblicke festzuhalten, war schon immer mein Bestreben“, betonte der freischaffende Emsländer.

Während er noch in seiner Jugend für ihn wichtige Momente fotografisch festhielt, steht inzwischen die Ölmalerei im Mittelpunkt. „Mittlerweile male ich am liebsten Landschaften in Öl“, betonte Lüken. „Getreu meines Mottos setze ich kleine Mosaiksteine zu einem großen Ganzen zusammen – Bilder entstehen. Die Freiheit des Ausdrucks ist mir dabei stets sehr wichtig. So springe ich ganz nach einem inneren Drang, meine Stimmungen in Bildersprache zu übersetzen, zwischen Realismus, Ungegenständlichkeit, Abstraktion und Fantasy umher“.

Die Bilder wirken auf den Betrachter auf den ersten Blick es geht es um Landschaften, die real existieren. Doch genau das tun sie nicht. Einerseits offenbaren die Bilder stets eine geradezu spirituell anmutende Tiefe, in die der Betrachter regelrecht hineingezogen werden kann, andererseits handelt es sich tatsächlich um Stimmungen, um Abstraktes, das sich in Gestalt von Landschaften offenbart, die so gesehen einen gänzlich eigenen Symbolcharakter aufweisen. Kräftige Farben mit weichen realistisch anmutenden Farbübergängen, dazu leuchtende und kontrastreiche Farben verleihen den Bildern ihre Lebendigkeit.

Meppens stellvertretender Bürgermeister Jochen Hilckmann fasst es in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung folgendermaßen zusammen: „Die Bilder laden ein, sich auf eine imaginäre Reise zu begeben. Sie verweigern sich einer einzigen Interpretation. Hinter jedem einzelnen Gemälde verbirgt sich eine Vielzahl von Bedeutungen“. Entsprechend wirken die Bilder dahingehend inspirierend, dass sie den Betrachter auffordern, innezuhalten, und der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 23. August, montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, an donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr.


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