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21.06.2018, 11:49 Uhr KOMMENTAR

Handyverbot an Meppener Schulen wäre nicht zielführend

Kommentar von Konstantin Stumpe

Ein generelles Handyverbot an Schulen ist nicht zielführend. Symbolfoto: Carola AlgeEin generelles Handyverbot an Schulen ist nicht zielführend. Symbolfoto: Carola Alge

Meppen. Das Thema Handynutzung ist sicher nicht nur am Windthorst-Gymnasium Meppen ein Thema. Betroffen sind davon alle Schulen. Doch es bringt nichts, die modernen Medien zu verteufeln, wie schon Schulleiterin Daniela Brüsse-Haustein sagt.

Ein generelles Verbot für Handys an Schulen ist nicht zielführend. Smartphones sind inzwischen ein Teil des Lebens. Sie können das Leben erleichtern – bei verantwortungsvollem Umgang. In ihrer Freizeit, und dazu gehören auch die Pausen während der Schulzeit, sollte es den Schülern daher überlassen bleiben, wie sie ihr Smartphone nutzen.

Natürlich müssen die Kinder in einem verantwortungsvollen Umgang mit Neuen Medien erzogen werden. Zu schnell besteht sonst bei exzessivem Nutzungsverhalten die Gefahr einer Sucht. Das bestätigt auch Suchtberaterin Kathrin Vorjans. Gefragt sind hier neben den Eltern auch die Schulen, denn hier verbringen sie einen Großteil ihres Lebens. Außerdem lassen sich im Unterricht Themen wie die Gefahren und Risiken digitaler Medien, Phänomene wie „Fake-News“ oder Cybermobbing anschaulicher darstellen als durch einen belehrenden Vortrag der Eltern.


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