Tagung des Umlegungsausschusses Grundstücke großer Bauvorhaben in Meppen werden neu zugeteilt

Von Tim Gallandi

Der umrandete Bereich zeigt das Planungsgebiet im Westen Esterfelds, das nun auch Thema im Meppener Umlegungsausschuss war. Der kleinere Fortsatz südlich der Fullener Straße ist inzwischen abgetrennt und wird gesondert behandelt. Grafik: noz/Heiner WittwerDer umrandete Bereich zeigt das Planungsgebiet im Westen Esterfelds, das nun auch Thema im Meppener Umlegungsausschuss war. Der kleinere Fortsatz südlich der Fullener Straße ist inzwischen abgetrennt und wird gesondert behandelt. Grafik: noz/Heiner Wittwer

Meppen. Mit zwei umfangreichen Bauvorhaben hat sich der Umlegungsausschuss der Stadt Meppen beschäftigt. Dabei ging es auch um den Planungsstand zur Ansiedlung des Baustoffhandels Mayrose im Westen Esterfelds.

Gebildet wurde der Umlegungsausschuss 2012, um die städtebaulich umfangreiche Neugestaltung des alten Emshafen-Areals an Schützenstraße und Hafenstraße zu unterstützen. Da in diesem Zusammenhang unter anderem der bislang dort angesiedelte Baustoffhandel Mayrose weichen soll, rückt auch das Gelände zwischen Haupteschweg und Fullener Straße in die Zuständigkeit des Ausschusses.

Denn dieses Gebiet, westlich der Straße An der Schaftrift, ist als neuer Standort für Mayrose sowie den bis dato an der Fürstenbergstraße ansässigen Hagebaumarkt vorgesehen, was unter den Anwohnern Widerstand hervorruft. So befürchten die Aktiven der Bürgerinitiative (BI) Esterfeld unter anderem eine steigende Verkehrsbelastung durch die Gewerbebetriebe.

„Viele Details sind noch abzuarbeiten“

Wie Ausschussvorsitzender Bernd Kuckuck erläuterte, geht es beim Umlegungsverfahren um einen Tausch und eine Neuzuteilung der betreffenden Grundstücke – idealerweise ohne Wertverlust für die Beteiligten. Einstimmig beschloss das Gremium, Bestandskarte und -verzeichnis für das Areal „Schützenstraße/Hafenstraße – Teilgebiet II“ vom 26. Juni bis 25. Juli 2018 öffentlich im Meppener Bauamt auszulegen.

Stadtplaner Theo Gebben erinnerte daran, dass 2016 die Umlegung für das Gebiet zwischen Haupteschweg und Fullener Straße angeordnet wurde. „Seither sind wir im Diskussionsprozess mit den Anwohnern.“ 2017 lag das Verfahren öffentlich aus; zudem sei ein Emissionsgutachten in Auftrag gegeben worden: „Viele Details sind noch abzuarbeiten“, so Gebben. Das Verfahren im Gebiet nördlich der Fullener Straße sei nach wie vor im Anfangsstadium; nach weiteren Gutachten könne die öffentliche Auslegung der Pläne „vielleicht noch 2018“ erfolgen.

Gespräche folgen

Mit Blick auf den Umlegungsbeschluss für das Gebiet im Westen Esterfelds erläuterte Johann Kolde vom zuständigen Katasteramt Nordhorn, eine erste Anhörung der Eigentümer habe es schon gegeben, weitere Gespräche mit ihnen würden folgen. „Ob man zu einer Einigung kommt, steht auf einem anderen Blatt.“ Ziel ist es, die Grundstücke durch eine Umlegung dergestalt neu zu ordnen, dass sie nach Lage, Form und Größe für bauliche Nutzung geeignet sind.