Allein 180 Badminton-Spieler „Miteinander beim DJK-Fest in Meppen ist Klasse“

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Meppen. Der DJK-Verband versteht sich in besonderer Weise den christlichen Werten verpflichtet und so zelebrierte der Sportverband einen Freiluftgottesdienst auf der Schülerwiese in Meppen.

Traditionell war ein ganzes „Meer“ aus DJK-Bannern vertreten, die mit einem feierlichen Fahneneinzug die Festbühne säumten. Weihbischof Jörg Michael Peters aus Trier feierte in Vertretung des erkrankten Bischofs Franz-Josef Bode in Konzelebration mit Pastor Daniel Brinker vom BDKJ Osnabrück, Pater Edmar Greif, Pfarrer Erhard Bechtold, stellvertretender kommissarischer Bundesbeirat und Pfarrer Günter Bültel den Gottesdienst. Weihbischof Peters reiste direkt von Berlin an, wo er den Gottesdienst zum DFB-Pokalfinale zelebriert hatte, um danach gleich bei der DJK zu sein.

Flüssläufe treffen sich

Peters sagte, dass Meppen mit dem Begriff „Mündungen“ zu tun habe und diese hätten in der Regel Menschen versammelt. „Dort wo Flussläufe ineinander geraten, da haben Menschen sich angesiedelt, da fand Austausch statt. Und unser Begegnungsereignis anlässlich des DJK-Bundessportfestes ist ein wirkliches Begegnungsereignis“, so Weihbischof Peters.

Miteinander Klasse

Relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit fanden die sportlichen Wettkampfe in 18 Disziplinen statt. Im Gymnasium Marianum spielten insgesamt acht Teams im Herren- und Jugendbereich ihre Meister aus. Bundesfachwart Claus Riede vom DJK Vierlingen hätte sich zwar eine bessere Beteiligung gewünscht, war aber trotzdem sehr zufrieden: „Wir hatten keine Verletzten.“ Die kleinen Schrammen seien mit Pflastern versorgt worden. Er lobte die kurzen Wege: So komme man beim Sportfest in Meppen anders als in großen Städten leicht in Kontakt mit anderen Sportlern. „Das Miteinander ist einfach Klasse.“

Eigens aus Aschaffenburg reiste Judoka Carsten Sann an. Auch vom ihm gab es ein dickes Lob für die Organisation. Insgesamt gingen in Meppen 70 Judoka auf die Matte. Dabei stand „das Miteinander an erste Stelle“. Ähnliches gilt auch für den Bundesfachwart im Schach, Eckhard Reckers aus Aachen. Auch wenn nur zwei Teams aus Regensburg und Dortmund antraten, war „das Level gut“. Trotz der Dominanz von Regensburg gab es zudem für alle Schachspieler Urkunden und Medaillen.

Kurze Wege

Die weiteste Anreise hatte wohl die DJK Fürsteneck (bei Passau). Auch wenn es für die A-Jugendfußballer sportlich nicht so gut lief, fanden sie Meppen Klasse. Sie waren am ersten Tag „bis spät in die Nacht auf Tour“, sagte Funktionär Hans Weber.

Eine verschworene Gemeinschaft sind auch die Badminton-Spieler. 180 traten in Meppen an. Bundesfachwart Floran Glose übernachtete mit seinem Team im Kassenzimmer. „Nach einer klaren Ansage abends war dann endlich Ruhe.“ Morgens ging es vom Klassenzimmer in die Mensa und von dort direkt in die Sporthalle des Marianums.


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