Motto: Kinder stark machen Tausende Besucher bei der Spaß- und Sportmeile der DJK in Meppen

Meine Nachrichten

Um das Thema Meppen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Meppen. Unter dem Motto „Kinder stark machen“ hat die DJK-Organisation am Samstag (19. Mai) in der Meppener Fußgängerzone ein imponierendes Mitmachprogramm präsentiert. Tausende Kinder aber auch Erwachsene nutzten die Chance, bei der Sport- und Spaßmeile neue Bewegungsmöglichkeiten auszuprobieren und neue Talente an sich zu entdecken.

Über die unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten übten sie sich in Anerkennung, Teamgeist aber auch Vertrauen. Vertrauen in die DJK-Mitarbeiter hatten die Kinder, die meterhoch Limanodenkisten stapelten. Mit Helm und einem Seil gesichert, wagte sich auch die zehnjährige Teresa Brüggemann aus Osnabrück auf den wackeligen Turm und kletterte Kiste für Kiste immer höher. Die Familie Brüggemann vom DJK Rasensport Osnabrück war gleich mit der ganzen Familie angereist. Während Teresa als Kunstturnerin an den Start ging, spielte ihr älterer Bruder Markus Fußball in der C-Jugend. Für ihn stand nach der Klettertour fest: „Am meisten Spaß hat das Runterfallen gemacht.“

Aus Bayern ins Emsland

Die achtjährige Theresa vom SV DJK Kolbermoor war sogar eigens aus Bayern ins Emsland gekommen. Dass sie eine echt gute Geräteturnerin ist, bewies sie an der Kletterwand. „Das ist viel zu leicht.“ Überhaupt zeigten oftmals die Mädchen, dass sie in vielen Bereichen sportlicher unterwegs sind. Beim Hula-hoop-Reifen trauten nur ganz selten Jungen vor Publikum aufzutreten.

Miteineinander wichtig

Bei DJK-Sportfesten geht es auch immer um Menschlichkeit und das Miteinander. So ist der inklusive Charakter der Großveranstaltung selbstverständlich. Unter der Anleitung von Ralf Bergmann von den Dragon Wheelers aus Quakenbrück und Jens Schürmann von den Emsland-Rollis spielten behinderte und nichtbehinderte Besucher gemeinsam Rollstuhlbasketball. „Anfangs sind für viele nichtbehinderte Menschen die Bewegungen in Sportrollstuhl gewöhnungsbedürftig“, sagt Bergmann. So drehten viele erst einmal einige Runden ums Rathaus, bevor sie aktiv auf dem Miniaturfeld mitspielten. Gemeinsam mit dem Rollstuhlfahrer Christian Wenkert aus Quakenbrück spielte so auch Juliane Dieter aus Kassel in einem Team. „Es war eine tolle Erfahrung. Es macht einfach ganz viel Spaß“, zeigte sie sich begeistert. „Es gibt nur ganz wenige Sportarten, wo behinderte und nichtbehinderte auf einem Level zusammen aktiv sein können“, erklärt Bergmann.

Sportliches Neuland

Sportliche Neuland betraten auch die Mitglieder des Organisationsteams um Angelika Büter sowie des Präsidiums. Jeweils 19 DJK-ler wagten sich in ein Drachenboot und paddelten bei strahlendem Sonneschein auf dem Dortmund-Ems-Kanal um die Wette. Bevor es jedoch zur Sache ging, erhielten sie vorab eine Einweisung von Piotr Wilczek. „Ihr werdet schon noch schneller werden“, versprach er seiner Crew. Dabei komme es im Drachenboot nicht so sehr auf die Kraft als vielmehr auf die Synchronizität an. „Ihr müsst im Takt rudern.“ Dabei betätigte sich DJK-Präsidentin Elsbeth Beha als erfolgreiche „Takt-Geberin“ an der Pauke.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN