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14.05.2018, 17:12 Uhr ES GIBT VIELE VERLIERER

Nur ein Teilerfolg im Meppener Nachbarschaftsstreit

Kommentar von Hermann-Josef Mammes

Die Mieter am Nagelshof 15a können noch durch den Seiteneingang in ihr Haus. Foto: Hermann-Josef MammesDie Mieter am Nagelshof 15a können noch durch den Seiteneingang in ihr Haus. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Die Familie Plagge hat einen Teilerfolg verbucht. Der schmale Durchgang am Meppener Nagelshof 15 wird etwas breiter und die Eisenbohlen können abgebrannt werden.

Allerdings bleiben viele Probleme ungelöst. Völlig unklar ist noch, wann es ein Gerichtsurteil zu den entstandenen Schäden an den beiden alten Häusern geben wird. Bislang verdienen in dieser Angelegenheit lediglich die Gutachter und Rechtsanwälte. Letztendlich besteht sogar die Gefahr, dass die Familie Plagge auf diesen Kosten sitzen bleibt und obendrein noch zwei beschädigte Häuser sanieren oder abreißen muss.

Hohe Kosten

Geschädigte dieser Entwicklung sind aber auch die Immobilienbesitzer im Neubau am Nagelshof 17. Die Dämmwand wurde weitgehend entfernt. Plagge will einer neuen Schutzwand auf seinem Grund und Boden die Zustimmung verweigern. Im schlimmsten Fall fehlt dem Neubau dann die komplette Wärmedämmung. Es sei denn, die Eigentümer sind bereit, Küchen, Badezimmer, Schlafzimmer und Büros von innen zusätzlich zu dämmen. Dies dürfte dann ebenfalls eine sehr kostspielige Angelegenheit werden.


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