Bei Verstoß droht Verwarngeld Verhindert durchgezogene Linie Rückstaus bei McDonald‘s in Meppen?

Von Carola Alge

Linksabbiegen verboten. Für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Lingener Straße kommend geht es an McDonald‘s vorbei zunächst geradeaus. So verlangt es die durchgezogene Linie. Nicht jeder hält sich daran. Foto: Torsten AlbrechtLinksabbiegen verboten. Für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Lingener Straße kommend geht es an McDonald‘s vorbei zunächst geradeaus. So verlangt es die durchgezogene Linie. Nicht jeder hält sich daran. Foto: Torsten Albrecht

Meppen. Eine durchgezogene 50 Meter lange weiße Linie soll – vor allem am Wochenende – für eine Entzerrung des Verkehrs im Bereich des McDonald‘s in Meppen sorgen.

Wie berichtet bildeten sich im Bereich des Schnellrestaurants am Übergang von der Lingener Straße zur Hasebrinkstraße immer wieder Staus. Die sorgten für teilweise kritische Verkehrssituationen. Feuerwehrleute kamen oft bei Alarm mit ihrem Auto nicht zum Feuerwehrhaus.

Stadt sah Handlungsbedarf

Die Stadt Meppen sah Handlungsbedarf. Eine neu auf die Fahrbahn aufgebrachte durchgezogene Linie am Übergang Lingener Straße/Hasebrinkstraße soll dafür sorgen, dass Rückstaus verhindert werden. Verkehrsteilnehmer dürfen, von der Lingener Straße kommend, nicht mehr nach links abbiegen, sondern müssen bis zum Kreisel fahren und dort drehen.

Reicht das? Auf Anfrage unserer Redaktion erklärte Stadtsprecherin Petra Augustin, bisherige Beobachtungen hätten gezeigt, dass die Fahrbahnmarkierung von den Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werde. In Teilen sei sogar eine selbstregulierende Wirkung zu erkennen, wenn andere Autofahrer ordnungswidrig handelnde Linksabbieger durch Hupen auf den Verstoß aufmerksam machten.

Kontrollen Sache der Polizei

Die generelle Kontrolle des fließenden Verkehrs obliegt der Polizei. „Zufallskontrollen“ in dem neuralgischen Bereich habe es gegeben. Wer bei einem Verstoß erwischt wurde oder wird, muss mit einem Verwarngeld von 30 Euro rechnen.

Ob die Linie auf Dauer den gewünschten Erfolg hat, müsse abgewartet werden. „Ein eindeutiges Fazit kann aufgrund der kurzen Zeitspanne noch nicht abgegeben werden.“ Zudem habe es bisher in diesem Bereich zu den Zeiten, in denen sich erfahrungsgemäß längere Rückstaus bilden, noch keinen größeren Feuerwehreinsatz gegeben. Entsprechend hält sich auch die Freiwillige Feuerwehr mit einer Einschätzung noch zurück.