Mitgliederversammlung 670 Frauen und Familien suchen Hilfe bei Donum vitae im Emsland

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Dank sagte Dorothee Gepp (4.v.l.) (v.l.) Heike Kramer (Meppen), Melanie Brake (Werlte), Silvia Kolodzey (Meppen), Monika Eilers (Papenburg), und Waltraud Wolbert (Lingen) für die geleistete Arbeit. Foto: Donum vitaeDank sagte Dorothee Gepp (4.v.l.) (v.l.) Heike Kramer (Meppen), Melanie Brake (Werlte), Silvia Kolodzey (Meppen), Monika Eilers (Papenburg), und Waltraud Wolbert (Lingen) für die geleistete Arbeit. Foto: Donum vitae

Meppen. 670 Frauen und Familien haben im Jahr 2017 die Schwangerschaftsberatungsstellen des Vereins Donum vitae in Lingen, Meppen, Papenburg und Werlte um Beratung und Hilfe aufgesucht.

Das bedeutet eine Steigerung um zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2016. Dorothee Gepp, Vorsitzende des Vereins, zeigte sich während der gut besuchten Mitgliederversammlung erfreut über die zunehmende Inanspruchnahme des Beratungsangebotes.

Probleme vielfältiger

Beraterin Waltraud Wolbert erklärte, dass es viele Gründe gebe, warum Frauen den Weg in die Beratungsstelle von Donum vitae finden. Die Probleme würden zum Teil vielfältiger, wodurch ein immer breiter gefächertes Beratungsangebot nötig sei. Dieses bietet Donum vitae mit seinem qualifizierten Beratungsangebot angefangen von der Schwangerschaftskonfliktberatung über die allgemeine Schwangerenberatung, Beratung bei Pränataldiagnostik oder auch bei unerfülltem Kinderwunsch. Ebenso sind die Beraterinnen mit Themen der „Vertraulichen Geburt“ bis hin zu den nach wie vor aktuellen Herausforderungen im Kontext der Beratung Geflüchteter konfrontiert. Auch nach der Geburt steht Donum vitae den Frauen und Familien bei Bedarf zur Seite. Mit seinem Welcome-Angebot im Rahmen der frühen Hilfen gibt es eine gute Möglichkeit, jungen Eltern mit Unterstützung Ehrenamtlicher einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Zudem ist Donum vitae ein viel gefragter Ansprechpartner bei der sexualpädagogischen Prävention.

Mundpropaganda

Den Weg in die Beratungsstelle finden laut Wolbert die Frauen sowohl über Mundpropaganda als auch zunehmend über das Internet, wo Frauen gezielt nach einer entsprechenden Beratungsstelle suchen. Auch die Möglichkeit der Vergabe von Mitteln der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ bedeutet eine große Unterstützung für Schwangere und stellt oft eine Türöffner-Funktion dar.

Im Berichtsjahr konnte neben einem umfangreichen Beratungsangebot in vielen Fällen finanzielle Hilfen aus verschiedenen Stiftungen vermittelt werden. „Es ist wichtig, den Frauen mit einem guten Handwerkszeug zur Seite stehen zu können“, so Wolbert.

Vielfältige Aufgaben

Im Anschluss informierte Dorothee Gepp über die vielfältigen Aufgaben des Vorstandes. Zur besseren finanziellen Absicherung wies sie auf die Beiratsgründung im November des vergangenen Jahres hin. Ähnlich sei es mit der Petition, die der Landesverband Donum vitae Niedersachsen beim Landtagspräsidenten eingereicht habe mit der Bitte um eine höhere Unterstützungsleistung.

Gepp zeigte sich erfreut über das Spendeneinkommen im Jahr 2017. Immer wieder seien Einzelpersonen in Verbindung mit Geburtstagsfeiern als auch Serviceklubs bereit, für schwangere Frauen in Notsituationen zu spenden.

Im Rahmen der Qualifizierung der Mitarbeiterinnen gratulierte Gepp den Mitarbeiterinnen Melanie Brake (Werlte) und Silvia Kolodzey (Meppen) mit einer Rose zum Abschluss ihrer Zusatzausbildung im Rahmen der Schwangerschaftskonfliktberatung.

Nähere Infos, auch zum Jahresbericht 2017, unter www.emsland.donumvitae.org.


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