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05.05.2018, 08:12 Uhr WIEDER MEHR GEBURTEN

Meppen: Hebammenberuf lukrativ gestalten

Von Hermann-Josef Mammes


Eine Hebamme hört in ihrer Praxis mit einem CTG die Herztöne eines Babys, einer Schwangeren in der 25. Woche, ab. Foto: dpaEine Hebamme hört in ihrer Praxis mit einem CTG die Herztöne eines Babys, einer Schwangeren in der 25. Woche, ab. Foto: dpa

Meppen. Der Beruf der Hebamme ist sehr komplex. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Gerade in diesem Beruf ist die anschließende langjährige Berufserfahrung, wie auch bei den beiden Meppener Hebammen, von unschätzbarem Wert.

Speziell durch eine kompetente Hebammenbegleitung wird das zukünftige, gesundheitliche Wohlergehen von Mutter und Kind gestärkt. Frauen, aber auch Väter finden hier mit ihren Ängsten und Sorgen vor und nach der Geburt kompetenten Rat. Auch deshalb ist es enorm wichtig, dass der Hebammenberuf gestärkt wird und lukrativ bleibt.

Persönlicher Kontakt

Die Zeiten, in denen die Großmutter am besten wusste, was für das Neugeborene das Beste ist, sind vorbei. Heute informieren sich die Eltern oftmals über das Internet. Aber auch dies hat seine Tücken und schürt oftmals sogar die Verunsicherung. Der persönliche Kontakt zur Geburtshelferin ist unersetzbar.

Nach jahrelangen Geburtenrückgängen nimmt der Kinderwunsch vieler Paare auch im mittleren Emsland wieder zu. Selbst das dritte oder vierte Kind ist wieder gewollt. An dieser schönen Entwicklung haben die Hebammen einen großen Anteil. Damit einher geht aber die Forderung an die Politik, die notwendige Infrastruktur vorzuhalten. Hierzu gehört nicht nur der wohnortnahe Krippenplatz, sondern dazu zählen auch Spielplätze und Wohnflächen.


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