Erzieherausbildung im Ausland Marienhausschule Meppen unterstützt Praktika

Die Schülerinnen und ihre Ansprechpartner, von Links: Dr. Andreas Belle (Fachbereichsleiter Sozialpädagogik), Lena Wessels, Lara Wilkens, Sina Rohling, Dalal Kawa Ibrahimi, Lisa Schwering (Projektorganisatorin), Stelle Wendt, Lisa Moorkamp, Adriana Klose, Luisa Jauer und Laura Kötter. Foto: MarienhausschuleDie Schülerinnen und ihre Ansprechpartner, von Links: Dr. Andreas Belle (Fachbereichsleiter Sozialpädagogik), Lena Wessels, Lara Wilkens, Sina Rohling, Dalal Kawa Ibrahimi, Lisa Schwering (Projektorganisatorin), Stelle Wendt, Lisa Moorkamp, Adriana Klose, Luisa Jauer und Laura Kötter. Foto: Marienhausschule

Meppen. Neun Schülerinnen der Marienhausschule in Meppen haben ihr Abschlusspraktikum als angehende Erzieher im europäischen Ausland absolviert.

Seit Anfang März sind die Schülerinnen im Ausland und erleben für drei Monate den Alltag und die Arbeit in einer deutschsprachigen Kindertageseinrichtung. Zuvor hatten sich die Schülerinnen intensiv auf den Auslandseinsatz in Rom, Teneriffa, Valencia, Athen und Prag vorbereitet. Hierzu gehört die Organisation einer Unterkunft, die An- und Abreise, die Auseinandersetzung mit dem zukünftigen Zielland, aber auch der Umgang mit Sorgen und Ängsten. Dies erforderte von den Schülerinnen ein hohes Maß an Selbstorganisation. Um die Schülerinnen sprachlich auf das Zielland vorzubereiten, gehören ein Sprachtest und ein Online-Sprachkurs zum festen Programm der Organisation.

Im Ausland angekommen stehen den Schülerinnen feste Ansprechpartner der Marienhausschule aus dem Fachbereich Sozialpädagogik zur Verfügung. Kommuniziert wird unter anderem über Skype, sodass die Erasmus-Schülerinnen an sogenannten Reflexionswochenenden dazu „geschaltet“ werden können. Des Weiteren ist ein Besuch der praxisbegleitenden Lehrkraft im Ausland vorgesehen, um die praktische Abschlussprüfung abzunehmen und die Kooperation zwischen Marienhausschule und der Kindertageseinrichtung im Ausland zu fördern.

Die Schülerinnen wollen durch den Auslandsaufenthalt „wachsen“ und haben im Vorfeld persönliche und berufliche Ziele für den Einsatz formuliert. Ziele der Teilnehmenden sind die Förderung der Selbstständigkeit, die Steigerung des Selbstbewusstseins, das Erlangen von interkulturellen Kompetenzen sowie der Vergleich einer Kindertageseinrichtung im Ausland mit einer Einrichtung in Deutschland. Der Auslandsaufenthalt stellt eine Bereicherung der beruflichen Qualifikation dar und ist allemal ein „Hingucker“ auf dem Lebenslauf.

Im Schuljahr 2018/2019 hat die Marienhausschule für zehn Schülerinnen und Schüler einen Platz im europäischen Austauschprogramm Erasmus vorgesehen. Das Interesse seitens der Schüler ist bereits jetzt schon hoch. Gefördert wird das Projekt durch die europäische Kommission. Diese Art des Abschlusspraktikums ist an der Berufsfach-, Fach- und Fachoberschule in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück seit 2016 möglich.