Im Gasthaus Kamp in Meppen Termine für Bürgerinfo zu Erdkabel A-Nord im Emsland stehen fest

Von Daniel Gonzalez-Tepper

In Raesfeld im westlichen Münsterland sammelt Amprion derzeit Erfahrungen in Sachen Bau und Betrieb von Erdleitungen. Die Korridore, in denen gebaut wird, sind etwa einen Kilometer breit. Foto: Roland Weihrauch/dpaIn Raesfeld im westlichen Münsterland sammelt Amprion derzeit Erfahrungen in Sachen Bau und Betrieb von Erdleitungen. Die Korridore, in denen gebaut wird, sind etwa einen Kilometer breit. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Meppen. Die Bundesnetzagentur hat die Antragskonferenzen für die Erdkabeltrasse A-Nord terminiert. Dabei können sich Bürger und Behörden am formellen Genehmigungsverfahren für die Stromleitung beteiligen. Eine von drei Konferenzen findet in Meppen statt.

Der Netzbetreiber Amprion, der das gut zwei Milliarden teure Erdkabel zwischen Emden und Osterath in Nordrhein-Westfalen verlegen will, hat am Montag mitgeteilt, dass der Termin für den Erdkabel-Abschnitt B (Raum Bunde/Ostfriesland bis Raum Wietmarschen/Grafschaft Bentheim) am Mittwoch, 23. Mai 2018 ab 9.30 Uhr im Alten Gasthaus Kamp, Schullendamm 64 in Meppen.

Die Konferenzen geben der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich am formellen Genehmigungsverfahren für die Stromleitung zu beteiligen. Gleichzeitig bilden sie den Auftakt für die Bundesfachplanung, teilte Amprion weiter mit. Am Ende der Bundesfachplanung werde die Bundesnetzagentur den einen Kilometer breiten Korridor festlegen, in dem Amprion die Erdkabeltrasse umsetzen müsse.

Anmeldung bei Bundesnetzagentur notwendig

Die beiden weiteren Antragskonferenzen wurden wie folgt festgelegt: Abschnitt A (Emden Ost bis Raum Bunde) Mittwoch, 15. Mai, 9.30 Uhr in der Dorfgemeinschaftsanlage Bunde, Kellingwold 3, Abschnitt C (Raum Wietmarschen bis Raum Borken/Schermbeck) Dienstag, 29. Mai, 9.30 Uhr im Kulturquadrat Ahaus, Wüllener Straße 18.

Die Anmeldung für die Antragskonferenzen erfolgt über die Seiten der Bundesnetzagentur ( www.netzausbau.de/leitungsvorhaben/bbplg/01/de.html). Weitere Infos und Karten zu den Vorzugs- und Untersuchungskorridoren gibt es auf der Internetseite a-nord.de.