Mützen bringen Moneten Mehr als 3000 Euro für Krebsfonds des Ludmillenstifts

Von Heiner Harnack

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Annelene Ewers (links) und Gisela Meyer (rechts) freuten sich über die Kreativität und die Ausdauer, die Franziska Gebben und Maria Lüken seit fünf Jahren an den Tag legen, um Mützen für den Guten Zweck zu häkeln.Annelene Ewers (links) und Gisela Meyer (rechts) freuten sich über die Kreativität und die Ausdauer, die Franziska Gebben und Maria Lüken seit fünf Jahren an den Tag legen, um Mützen für den Guten Zweck zu häkeln.

Meppen. In kleiner Runde hat der Krebsfonds des Krankenhauses Ludmillenstift einen großen Scheck erhalten. Mit schicken Mützen wurden 3000 Euro für den Guten Zweck eingenommen.

„Irgendwann hatte ich mit dem Häkeln angefangen und meine Freundin Maria wollte wissen, wie das funktioniert“, erzählte Franziska Gebben beim Pressegespräch in der Cafeteria des Ludmillenstifts. Irgendwann habe man so viele Mützen gehäkelt, dass man eigentlich gar nicht mehr gewusst habe, wo man diese hätte lassen sollen. „Dann entstand die Idee, diese Mützen zugunsten von Krebspatienten zu verkaufen“, erklärten Maria Lüken und Franziska Gebben, die sich jeden Montagabend treffen.

Mittlerweile sei man im fünften Jahr und die Mützen fänden nach wie vor reißenden Absatz. „Wir haben definitiv mehr als 500 Mützen an die Frau und den Mann gebracht“, rechnete Maria Lüken kurz nach. Auch die Erkennungslabels hätten sie schon nachbestellen müssen. „Wir hatten dazu eine große Spende eines Ehepaars aus Twist, das dort seine Grüne Hochzeit gefeiert hatte“, erzählten beide weiter. Da seien schon 1500 Euro zusammen gekommen.

Dann habe eine Fußballmannschaft einen Stehtisch versteigert, der auch noch einmal 500 Euro eingebracht habe. „Richtig erfolgreich waren wir auf dem Weihnachtsmarkt der Werbegemeinschaft Twist, wo 700 Euro im Topf waren.“ Die Wolle kaufe man übrigens bei der Firma Geyer in Meppen, wo man auch Prozente bekomme, da es sich sonst wirtschaftlich nur schwer rechne, fügten beide Frauen an.

„Die Mützen werden im Kiosk des Krankenhauses Ludmillenstift verkauft“, erzählte Gebben weiter, die dem dortigen Personal dafür dankte, das es mit sehr viel Herzblut bei der Sache sei. Beide Frauen erklärten, dass die Mützen für an Krebs erkrankte Menschen kostenfrei seien. Alle anderen würden die Kopfbedeckungen kaufen. „Dazu haben wir noch Babydecken, Puschen, Stirnbänder und Schals im Programm“.

Annelene Ewers und Gisela Meyer vom Krebsfonds dankten den beiden Frauen aus Twist für das große Engagement und hofften, dass sich weiterhin so viele Interessenten für die urigen Mützen fänden.


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