Demnächst zur Strandaufsicht Johannesschule Meppen an Werbefilm der DLRG beteiligt

Von David Hartmann

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Während den Dreharbeiten lernen die Schüler im Emsbad den richtigen Umgang von Hilfsmitteln. Foto: David HartmannWährend den Dreharbeiten lernen die Schüler im Emsbad den richtigen Umgang von Hilfsmitteln. Foto: David Hartmann

Meppen. Die Bundesgeschäftsstelle der DLRG dreht aktuell einen Werbefilm über die Zusammenarbeit der Johannesschule Meppen (JSM) mit der DLRG und der Kurverwaltung in Kellenhusen über die Ausbildung von Rettungsschwimmern für den Einsatz an der Ostseeküste.

Seit 2011 gibt es an der Johannesschule Meppen (JSM) das Projekt „Schüler werden zu Wasserrettern“. Ausgehend von der Rettungsschwimmausbildung in den Jahrgangsstufen 9 (DRSA Bronze) und 10 (DRSA Silber) hat die Oberschule in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück die Kooperation mit der DLRG ausgeweitet und führt eine Wachwoche während der Vorsaison mit den Schülern an der DLRG-Station in Kellenhusen durch.

Förderpreis

Das 2012 mit dem Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesinnenministeriums ausgezeichnete innovative Projekt befindet sich aktuell im siebten Durchgang. Zurzeit dreht die Bundesgeschäftsstelle der DLRG einen Imagefilm über das Projekt, um weitere Schulen und DLRG-Gliederungen zu animieren, ebenfalls Kooperation zur Förderung der Nachwuchsarbeit einzugehen. „Die Kooperation zwischen der Johannesschule ist bundesweit bisher die erste Zusammenarbeit, in der es gezielt um die Gewinnung von Rettungsschwimmern für den Einsatz geht“, erklärt Ausbilder und Schulleiter der Johannesschule, Georg Jansen. Vor allem sei es dem Oberschulleiter besonders wichtig, soziale Kompetenzen zu vermitteln. „Wir bilden hier Schüler und Schülerinnen aus, die in Notsituationen eingreifen, Leben retten müssen. Für jeden Rettungsschwimmer der DLRG sind Kompetenzen wie Teamarbeit und Kommunikation von großer Bedeutung. Genau das wollen wir mit diesem Projekt vermitteln.“

Leuten helfen

Den Schülern Maurin Otten und Nele Robben gefallen unter anderem der Sport und die Tatsache, dass sie mit ihrem Einsatz Menschen in Not helfen können. „Ich bin sehr gerne im Wasser und mag den Sport an sich schon gerne. Mein Ziel ist es ganz klar, nach der Ausbildung anderen Leuten zu helfen“, sagt Nele Robben. Maurin Otten bereitet vor allem der Umgang mit den Menschen Freude. „Zum einem macht es Spaß, mit Freunden zusammen zu arbeiten. Andererseits weiß ich auch, dass ich Menschen in einer Notsituation unterstützen und helfen kann“, berichtet der 15-Jährige.

Strandaufsicht

Vom 26. Mai bis zum 2. Juni werden die neu ausgebildeten Rettungsschwimmer jetzt zum Wasserrettungsdienst für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an der Ostseeküste in Kellenhusen fahren. Dort können die Jugendlichen mit Hilfe von Wach- und Schulleiter Georg Jansen ihre theoretisch erworbenen Kenntnisse bei der Strandaufsicht in der Praxis erproben. Unterstützt wird das Team dabei von einem erfahrenen Meppener Bootsführer und weiteren Wasserrettern. Während der täglichen Dienstzeit werden dabei zahlreiche kleinere Hilfeleistungen, wie die Versorgung von Schnitt- und Schürfwunden oder das Ausgeben von Kindersuchbändern, durchgeführt. 

Auch der Umgang mit dem Funkwesen zur Verständigung der Rettungsschwimmer untereinander, und erste praktische Übungen mit einem Motorrettungsboot stehen auf dem Programm. Begleitet wird das Team aus Meppen auch hier von einer Fernsehjournalistin. Nach Abschluss der Schulwoche wird der Imagefilm zusammengeschnitten und auf DLRG-Tube beziehungsweise YouTube im Internet zu sehen sein.


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