Interessengemeinschaft zu Gast Quadfahrer düsen mit Kindern durch den Funpark bei Meppen

Von David Hartmann

Die Kinder wie auch die Fahrer hatten bei ihren Touren durch das Gelände mächtig Spaß. Foto: David HartmannDie Kinder wie auch die Fahrer hatten bei ihren Touren durch das Gelände mächtig Spaß. Foto: David Hartmann

Meppen. Die Interessengemeinschaft Quadkinder aus Rheine hat im Meppener Funpark Halt gemacht und fuhr kranke sowie benachteiligte Kinder mit ihren Vehikeln quer durch das Gelände des Erlebnisparks im Industriegebiet.

„Es ist einfach schön, die Kinder lächeln zu sehen. Das ist das Ziel, das ist der Antrieb“, sagt der Gründer der Interessengemeinschaft, Robert Möllers. Und dieses Ziel wurde mehr als erreicht. Mehrere Dutzend Kinder tobten durch das Gelände des Funparks. Ein Luftballonkünstler und die Quads, Trikes und anderen Vehikel faszinierten die Kinder. „Ich finde es cool, über die ganzen Hügel zu fahren“, sagt der zehnjährige Jannek Schulte. Henning Hüermann hingegen reizt die Fahrt in den stillgelegten Kühlturm des ehemaligen Kraftwerks. „Ich will da oben unbedingt hin und einmal runter gucken“, so der Elfjährige.

Nur in Begleitung

Durch das Gelände und in den Kühlturm sind die Kinder aber nur in Begleitung der Fahrer gekommen, ans Steuer ging es nicht für die Jungen und Mädchen. „Es ist toll, was aus einer Idee alles entstanden ist“, so Robert Möllers.

Angefangen hat alles im November 2015, da gab es die erste Fahrt mit zwei Kindern aus Schapen. „Das Lachen hat mich einfach zum Weitermachen angesteckt“, betont der Rheiner. Die Initiative für die Interessengemeinschaft hat Möllers aus eigener Unzufriedenheit über die Gesellschaft ergriffen. „In einer Zeit, wo die Leute immer mehr die Ellbogen ausfahren und sich scheinbar nur für sich selbst interessieren, war es mir wichtig, ein Zeichen zu setzten. Daraus entstand schließlich die Interessengemeinschaft.“

Mittlerweile ist aus der anfänglichen Idee eine größere Bewegung geworden. „Unsere Fahrer kommen mittlerweile aus Cuxhaven, dem Landkreis Borken oder Darmstadt. Die Anteilnahme ist wirklich riesig“, so Möllers. Während die Kinder draußen ihren Spaß hatten, konnten die Eltern und Begleiter sich in Ruhe in die Räumlichkeiten des Funparks zurückziehen.