Alle 95 Plätze bereits belegt Meppener Kita am Schillerring feierlich eröffnet

Von Hermann-Josef Mammes


Meppen. Am Montagnachmittag hat Bürgermeister Helmut Knurbein offiziell die Kindertagesstätte Regenborgen am Schillerring in Meppen eingeweiht. Im Vorfeld hatte es um die Trägerschaft der Kita reichlich Wirbel gegeben.

95 Mädchen und Jungen werden bereits seit Februar in drei Krippengruppen sowie zwei Kindergartengruppen betreut. Die Kita-Leitung hat Katrin See inne. In der Kita Regenborgen arbeiten rund 20 Beschäftigte. Die Gesamtkosten (inklusive Grundstück und Inventar) bezifferte Knurbein auf 1,9 Millionen Euro. Daran beteiligten sich die Stadt mit 1.017.000 Euro, der Landkreis mit 343.000 Euro und das Land Niedersachsen mit 540.000 Euro.

Gute Umsetzung

Knurbein hob in seiner Rede den Generalunternehmer, die Firma Korte aus Geeste, hervor: „Die Umsetzung lief fantastisch und der Zeitplan wurde eingehalten.“ Das Stadtoberhaupt ist überzeugt, dass sich die Kinder in dieser Umgebung wohlfühlen werden. Knurbein lobte die „hellen und freundlichen Räume, die mit allem ausgestattet sind, was Kinder sich wünschen“. So gebe es einen großzügigen Gruppenraum mit Spielpodest. Die drei Krippengruppen für die ein- bis zweijährigen Mädchen und Jungen verfügten jeweils zusätzlich über einen Ruheraum. Zudem gebe es einen Bewegungsraum. „Und bei schönen Wetter lockt der großzügige Spielplatz“ ergänzte der Bürgermeister.

Kinderfreundliche Stadt

Mit der neuen Kita unterstreiche Meppen einmal mehr, dass es eine „junge, kinder- und familienfreundliche Stadt“ ist. Die Kreisstadt verfüge mit der Kita Regenbogen über insgesamt 17 Kindertagesstätten. Diese böten fast 1000 Plätze für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sowie 290 Plätze für ein- und zweijährige Mädchen und Jungen. Darüber hinaus stünden im Stadtgebiet drei Horte für Grundschulkinder parat.

Geld gut angelegt

Erster Kreisrat Martin Gerenkamp sieht auch den Zuschuss des Landkreises „hier gut angelegt“. Die Kindertagesstätten im Emsland erfreuten sich hoher Standards. Dem Landkreis sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr wichtig. Die Frauenerwerbsquote im Emsland sei stark angestiegen. Gerenkamp versprach den Meppener Eltern: „In der Kita Regenborgen sind Ihre Kinder bei einem guten Träger in guten Händen.“

Kinder glücklich

Für den Träger, die katholische Kirchengemeinde St. Maria zum Frieden, sagte Pater Benny Mathew Chirayilparambil: „Die Kinder sind hier bereits glücklich.“ In diesem Zusammenhang dankte er den Handwerkern aber auch den Erzieherinnen. Pater Benny wörtlich: „Egal welcher Konfession oder Nationalität die Kinder angehören, für sie ist die Kita Ihr zweites Zuhause.“ Birgit Völler überbrachte die Glückwünsche des bischöflichen Generalvikariats. Kita-Leiterin Katrin See richtete an ihre Kolleginnen das Wort: „Ich freue mich darauf, mit Euch diese Kita wachsen zu lassen.“

Heftiger Streit

Um die Trägerschaft war im Meppener Stadtrat im Vorfeld ein heftiger Streit entbrannt. Schließlich wurde sogar eine Einwohnerbefragung im Februar 2017 durchgeführt. Danach erhielt, wie anfangs bereits angedacht, doch die katholische Pfarreiengemeinschaft Meppen West den Zuschlag. So hatte sie auch das Grundstück der Stadt für diesen Zweck verkauft.