„Wieder Treffpunkt für Jung und Alt“ Dorfgemeinschaftshaus in Meppen-Fullen nach Sanierung neu eröffnet

Von David Hartmann

Vor den beleuchtbaren Stelen als Merkmal des Dorfgemeinschaftshauses Klein Fullen: Hans-Günter Többen (l.) und Helmut Knurbein. Foto: David HartmannVor den beleuchtbaren Stelen als Merkmal des Dorfgemeinschaftshauses Klein Fullen: Hans-Günter Többen (l.) und Helmut Knurbein. Foto: David Hartmann

Meppen. Die im Zuge des Dorferneuerungsplans sanierte Alte Schule im Meppener Ortsteil Klein Fullen ist offiziell eröffnet worden. Das für etwa 400.000 Euro neugestaltete Dorfgemeinschaftshaus erhielt unter anderem einen aufgewerteten Außenbereich, einen neuen Parkettboden und einen echten Hingucker an der Außenseite.

Pater Benny eröffnete den Festakt mit einem kurzen Gottesdienst und weihte anschließend die Räume des Treffpunkts für Jung und Alt. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1952 errichtet und diente nach der Schließung 1970 zunächst als Wohnhaus. Seit 1994 wird es als Dorfgemeinschaftshaus genutzt.

Wichtig ist es laut dem Vorsitzenden der Groß-Fullener Dorfgemeinschaft, Hans-Günter Többen, die Gemeinschaft voranzutreiben und das Miteinander der Einwohner zu stärken. Während eines Rundgangs durch das Haus erläuterte Többen die einzelnen Veränderungen: „Im Zuge des Dorferneuerungsplans haben wir die vorhandenen Räume saniert. Der Versammlungsraum erhielt einen neuen Parkettboden. Im Anbau sind neben einer Küche ein zusätzlicher, kleinerer Versammlungsraum und ein Abstellraum geschaffen worden. Die sanitären Anlagen wurden grunderneuert und um eine behindertengerechte Toilette ergänzt.“

Aufenthaltsqualität

Zusätzlich wurde eine neue Heizungsanlage eingebaut und der Außenbereich des Dorfgemeinschaftshauses optisch aufgewertet. Highlight dieser Aufwertung werden wohl die drei beleuchteten Stelen an der Alten Schule sein, die zur Straßenseite aufgerichtet wurden. Sie tragen die Schriftzüge „Alte Schule – Anno 1952 – Klein Fullen“ und „werden bei Dunkelheit effektvoll angestrahlt“, erklärte Többen.

Die Gesamtkosten der Maßnahmen bezifferte der Vorsitzende auf etwa 400.000 Euro. Auch Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein schien sehr zufrieden mit dem Ergebnis der umfangreichen Sanierung. Sein Lob und Dank galt allen Sponsoren und Helfern, die es erst ermöglicht haben, dieses Projekt zu verwirklichen. „Nach der Sanierung hat Klein Fullen mit dem Dorfgemeinschaftshaus wieder einen absoluten Hingucker“, sagte Knurbein. „Ich bin mir sicher, dass das Haus aufgrund seiner hohen Aufenthaltsqualität wieder einen Treffpunkt für Jung und Alt darstellen wird.“

Hilfsbereitschaft

Ähnliche Worte fand auch der Ortsvorsteher Klein Fullens, Reiner Fübbeker. „Wenn man sich überlegt, dass hier mehr als 1000 Arbeitsstunden während der Sanierung ins Haus gesteckt wurden, da muss man angesichts der Leistung und Hilfsbereitschaft den Hut ziehen.“

Durch die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes sieht der Ortsvorsteher aber auch noch weitere Chancen für den Ortsteil Meppens: „Wir möchten den jungen Leuten mehr Verantwortung überlassen. Unser Ziel ist es, Klein Fullen für junge Menschen und Familien attraktiv zu machen.“