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10.04.2018, 16:12 Uhr DEFIZITE IN EINIGEN SORTIMENTEN

Wohnen in der Meppener Innenstadt fördern

Kommentar von Hermann-Josef Mammes

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept für Meppen stellte Diplom-Geografin Katharina Staiger vor. Foto: Hermann-Josef MammesDas Einzelhandels- und Zentrenkonzept für Meppen stellte Diplom-Geografin Katharina Staiger vor. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Die Lektüre des neuen Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes der Stadt Meppen ist in vielerlei Hinsicht aufschlussreich und lohnenswert. Dabei zeigt es trotz vieler guter Ansätze auch sehr wohl Defizite auf.

In bestimmten Sortimentsangeboten kommt die Stadt ihrer Versorgungsverpflichtung als Mittelzentrum nicht im vollen Umfang nach. Einige Meppener Einzelhändler sollten sich durchaus die Frage stellen, ob ihre Verkaufsflächen den gehobenen Ansprüchen den Kunden noch genügen. Stillstand ist selten ein guter Ratgeber.

Weitere Option

Das Konzept weist aber noch eine weitere Option für die Zukunft auf. Gerade die Nebenlagen in der Meppener Innenstadt bieten sehr wohl Chancen für eine neue wohnliche Nutzung. So gibt es auch in der Kreisstadt Leerstände. Auf der anderen Seite drängen immer mehr junge Menschen aber auch die Generation 50plus in die Innenstadt. Dies böte zudem die Chance, die Meppener Wohnungsknappheit ein wenig zu mildern.

schlechte Anbindung

Aber noch eine Hausaufgabe gibt die Expertin den Meppenern auf. Die Anbindung des historischen Stadtkerns und der MEP ist weiterhin unbefriedigend. Leider wird dieses Thema von den Verantwortlichen der Stadt gerne zur Seite gekehrt - und zwar von der Politik und der Stadtverwaltung.


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