Meppen: Nominierte begeistert Die besten Existenzgründer im Nordwesten gesucht

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Für den Gründerpreis Nordwest werben die ehemaligen Preisträger und Sponsoren gemeinsam mit Schirmherrin Gitta Connemann (4.v.l.): Foto: Hermann-Josef MammesFür den Gründerpreis Nordwest werben die ehemaligen Preisträger und Sponsoren gemeinsam mit Schirmherrin Gitta Connemann (4.v.l.): Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Wer in den vergangenen fünf Jahren seine eigene Firma gegründet hat und noch am Gründerpreis Nordwest teinehmen will, muss sich beeilen. Am 18. April ist auch für Nachwuchsbetriebe aus dem Emsland Bewerbungsschluss.

Am Montag haben Schirmherrin Gitta Connemann, Initiator Jürgen Brüna sowie Oliver Roosen (Sparkasse Emsland) in Meppen noch einmal Existenzgründer aber auch Klein- und Sologründer zur Teilnahme aufgerufen. Der Preis wird zum fünften Mal vergeben. „Bislang liegen uns 49 Anmeldungen vor“, sagte Organisator Brüna auf einer Pressekonferenz in den Räumen der Sparkasse. Er hoffe auf eine ähnliche Resonanz wie im Vorjahr mit 88 Bewerbern.

Hohe Preisgelder

Dabei werden insgesamt Preisgelder von 4.750 Euro ausgelobt. Allein der Gewinner erhält 2500 Euro. Einen Sonderpreis von 750 Euro erhält ein Klein- bzw. Sologründer. Für alle Bewerber gilt: Die Gründung muss 2013 oder später erfolgt sein. Teilnehmer aus den Vorjahren können sich erneut bewerben. Wie Brüna ausführte, wird dann eine Vorauswahl getroffen. Eine zehnköpfige Jury um Gitta Connemann wird die 13 besten Kandidaten vor Ort besuchen. Unter ihnen werden die vier Preisträger gekürt. Der Gründerpreis wird im Rahmen eines Festaktes am 21. Juni vergeben.

Risiko schultern

Schirmherrin und CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann bezeichnete Existenzgründer als „Leidenschaftstäter, die das Risiko schultern“. Dabei bestünde immer die Gefahr, dass sie mit ihrer Idee scheiterten. Organisator Brüna ergänzte: „Firmengründer werden in Deutschland oftmals nicht ausreichend wertgeschätzt.“ Mit dem Gründerpreis sollen gerade junge Menschen ausdrücklich ermutigt werden, diesen Schritt zu wagen. Im Namen der Sponsoren sagte Sparkassenvorstand Oliver Roosen: „Wir suchen innovative und tragfähige Geschäftsideen.“ Hierfür bedürfe es einer gehörigen Portion Mut und Begeisterung. Das Emsland brauche Existenzgründer, um weiter zu wachsen.

Großes Lob

Gleich fünf Nominierte aus dem Vorjahr nahmen an der Pressekonferenz teil. Sie alle betonten unisono, dass sie von der Teilnahme am Wettbewerb kräftig profitiert haben. Sieger Matthias Aumann, Garten- und Landschaftsbauer aus Cloppenburg, sagte: „Mit dem Gründerpreis erhielt ich viele Anfragen und Aufträge.“ Den zweiten Platz gewann der 23-jährige Lingener Julius Frilling. Er konzipiert und betreibt Kioske nach heutigen Kundenansprüchen. „Ich war überrascht vom großen Medienecho.“ Er könne nur jedem raten, sich ebenfalls zu bewerben. Inzwischen sei er stolzer Besitzer von acht Kiosken im Emsland und der Grafschaft Bentheim und weitere sollen folgen. Frilling ermutigte junge Menschen, im Emsland und nicht in den großen Metropolen ihre Firma zu gründen. Hier würden sie dank verlässlicher Partner wie der Emsland GmbH sehr gute Voraussetzungen und Hilfestellungen vorfinden. Zu den Nominierten 2017 zählte der Harener Andre Kleimann mit seiner Schokoladenmanufaktur. „Wir haben eine sehr große Aufmerksamkeit erfahren.“ Dies habe sich auch in Aufträgen von Firmen, Vereinen, Touristikern und Kommunen niedergeschlagen.


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