Aufgebrochenen Tresor entdeckt Fund bei der Müllaktion der Jungen Union Meppen

Im Wald vergraben lag der aufgebrochene Tresor, den die CDU- und die JU-Meppen bei der Aktion „Saubere Landschaft“ entdeckt haben. Foto: CDU Ortsverband Meppen-MitteIm Wald vergraben lag der aufgebrochene Tresor, den die CDU- und die JU-Meppen bei der Aktion „Saubere Landschaft“ entdeckt haben. Foto: CDU Ortsverband Meppen-Mitte

Meppen. Ein aufgebrochener Tresor war der ungewöhnlichste Fund bei der Aktion „Saubere Landschaft“ der Jungen Union Meppen.

Gemeinsam mit Helfern des CDU Ortsverbandes Meppen-Mitte befreiten die Mitglieder der Meppener JU wie jedes Jahr im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ das Waldgebiet zwischen Radde, Trainingsplätzen des SV Meppen und Möllersee von Müll und Unrat, welcher sich im Laufe des vergangenen Jahres dort angesammelt hat. Dabei wurde neben zahlreichen Flaschen, Verpackungsmüll, kaputten Fußballschuhen und einem im Wald entsorgten Fahrrad auch ein, in einen Müllbeutel eingewickelter, im Wald vergrabener aufgebrochener Tresor durch die Jungpolitiker aufgelesen. Dieser wurde der Polizei übergeben und konnte nach Auskunft der Beamten einer Strafsache im Meppener Raum aus dem Jahre 2016 zugeordnet werden.

Insgesamt kamen sieben prall gefüllte Müllsäcke sowie einiges an Sperrmüll zusammen. Dieser im Wald entsorgte Müll schade zum Einen den Pflanzen und Tieren, sei zum Anderen ein Ärgernis für die Menschen, die im Wald unterwegs sind und dort, statt auf natürliche Idylle, auf Abfall und Dreck stoßen, meinen die elf Teilnehmer an der Aktion.

Ein Appell richte sich an alle Mitbürger, auf einen sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu achten und ihre Flaschen, benutzten Taschentücher und Bonbonpapiere bis zum nächsten Mülleimer mit sich zu tragen, anstatt diese einfach fallen zu lassen. Dafür sei allerdings ein ausreichendes Angebot an Mülleimern - gerade an viel frequentierten Stellen, wie dem Möllersee und der Radde, notwendig, sind sich die Vorsitzenden von JU und CDU, Felix Middelberg und Lucia Reinert, einig. Dass dort dringend zu behebende Mängel herrschten, sei schon im letzten Jahr festgestellt worden. Die Problematik soll an die zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung herangetragen werden, kündigte Reinert an.