Beliebter Treffpunkt für Jung und Alt Tag der offenen Tür im Dorfgemeinschaftshaus Meppen-Fullen

Von Martin Reinholz


Meppen. An einem Tag der offenen Tür hat sich das sanierte und erweiterte Dorfgemeinschaftshaus in Klein Fullen der Öffentlichkeit vorgestellt. Einwohner des etwa 380 Einwohner zählenden Stadtteils von Meppen und Gäste konnten sich einen Überblick über die umfangreichen Arbeiten an dem Gebäude verschaffen, das bis 1970 die Grundschule beherbergte.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1952 errichtet. Nach Schließung der Grundschule in Klein-Fullen 1970 diente es zunächst als Wohnhaus. Seit 1994 wird es als Dorfgemeinschaftshaus genutzt und ist „für Jung und Alt ein beliebter Treffpunkt“, erläuterte der Vorsitzende der Groß-Fullener Dorfgemeinschaft, Hans-Günter Többen, den Besuchern.

Die vorhandenen Räume wurden im Rahmen der Dorferneuerung grundlegend saniert. Der Versammlungsraum erhielt einen neuen Parkettboden. Im Anbau ist neben einer Küche ein zusätzlicher kleinerer Versammlungsraum und ein Abstellraum geschaffen worden. Die sanitären Anlagen wurden grunderneuert und um eine behindertengerechte Toilette ergänzt, beschrieb Többen. Durch die neue Heizungsanlage würden heutige energetische Standards für das Gebäude erfüllt.

Remise geplant

Der Außenbereich des Gebäudes wurde optisch aufgewertet. Am Haupteingang wurden Fahrradstellplätze geschaffen und durch den neuen Eingang ein barrierefreier Zugang ermöglicht. Im rückwärtigen Bereich in Richtung des Glockenturms wurde ein Grillplatz angelegt. „Dieser Platz wird noch um eine Remise ergänzt“, kündigte Többen an, dass noch einiges an Arbeit auf die Dorfgemeinschaft wartet. Diese habe sich schon bei den Baumaßnahmen des Dorfgemeinschaftshauses mit über 1000 Arbeitsstunden eingebracht.

Einen „Hingucker“ bilden die neuen, zur Straße aufgestellten drei eisernen Stelen. Sie tragen die Schriftzüge „Alte Schule – Anno 1952 – Klein Fullen“ und „werden bei Dunkelheit effektvoll angestrahlt“, erklärte Többen. Die Gesamtkosten der Maßnahmen bezifferte der Vorsitzende auf etwa 385.000 Euro. Trotz der für die Dorfgemeinschaft in Klein-Fullen gelungenen Maßnahme, bleibe aber noch ein Wunsch, so Többen: „Ein Baugebiet, um auch jungen Familien in Klein-Fullen eine Heimat bieten zu können.“