Sport mit Elektrostimulation Meppen: In 20 Minuten 500 Kalorien verbraucht

Von Hermann-Josef Mammes


Meppen. Körperliche Fitness fördert die Gesundheit. Oftmals fehlt es aber an der notwendigen Zeit. Eine mögliche Lösung dieses Problems bietet Energie Impuls - EMS Training in Meppen an.

Im Rahmen unserer Serie „Gesund leben!“ nutzten Leser unserer Zeitung die Chance für einen zweistündigen Informationsabend im Studio an der Marienstraße 6 in Meppen. Das Zauberwort heißt EMS-Training. EMS steht dabei für Elektro-Muskel-Stimulation. Das Studio betreiben Gesundheitsmanagerin Diana Kremer und Wirtschaftsingenieur Hannes Schuldt seit September 2017. Beide bringen langjährige berufliche und private Erfahrungen aus Fitnessstudios mit. Beide waren vorher in Rostock tätig. „Uns gefällt Meppen richtig gut. Die Menschen sind hier sehr locker und freundlich“, sagte Diana Kremer.

Auch den Schritt in die Selbstständigkeit in Meppen hätten sie nicht bereut. „Wir sind mit der Kundenresonanz zufrieden.“ Dabei reiche das Altersspektrum von 15 bis 76 Jahren.

Leserin Maria Hußmann, selbst stolze 76 Jahre alt, aber sportlich durchaus noch aktiv, nutzte denn auch gleich die Chance zu einem Probetraining. Hierfür schlüpfte sie zuerst in eine besondere Trainingswäsche. Danach legte Trainerin Diana Kremer ihr die passende befeuchtete Elektrodenweste an. Komplettiert wurde das Ganze mit einem Elektroden-Pogurt sowie Bein- und Armgurten. Danach steuerte die Personaltrainerin über zehn verschiedene Punkte die jeweilige Muskelgruppen an. Die jeweilige Impulsstärke erfolgte in Absprache mit der Meppener Rentnerin. Nicht nut beim Showtraining, sondern auch bei jeder anderen Trainingseinheit ist der Personal Trainer dabei.

Die Einheit dauert nur 20 Minuten und darf maximal zweimal pro Woche durchgeführt werden. „In diesen 20 Minuten werden dank der Elektrostimulation alle Muskeln gleichzeitig beansprucht“, so die Gesundheitsmanagerin. Dadurch werde die Tiefenmuskulatur so stark beansprucht, dass in 20 Minuten 500 Kalorien auf der Strecke blieben. „Mir hat es sehr gut gefallen“, lautete das Fazit der 76-jährigen Maria Hußmann. Nicht nur sie meldete sich gleich zur ersten offiziellen Trainingsstunde an.