Frequenzmesser weiter im Einsatz Meppen setzt Passantenzählung in Fußgängerzone fort

Von Tim Gallandi

Am Giebel des Hauses der Meppener Tagespost in der Bahnhofstraße befindet sich eins von zwei Frequenzmessgeräten in der Meppener Innenstadt. Foto: Carola AlgeAm Giebel des Hauses der Meppener Tagespost in der Bahnhofstraße befindet sich eins von zwei Frequenzmessgeräten in der Meppener Innenstadt. Foto: Carola Alge

Meppen. In Meppen soll die Messung der Passantenzahlen in der Innenstadt fortgesetzt werden. Der Vertrag mit dem Unternehmen, das die Zählkameras bereitstellt, wird auf Vorschlag der Stabsstelle Wirtschaftsförderung um drei Jahre verlängert.

Um dem Stadtmarketing wichtige Daten und damit Anhaltspunkte für die Innenstadtentwicklung zu liefern, wurden im Juli 2016 an zwei Stellen in der Meppener Fußgängerzone Frequenzmesser angebracht. Sie befinden sich in Höhe der Hasestraße 4 (Tedi) sowie der Bahnhofstraße 4 (Meppener Tagespost).

Von den Kameras wird jede Überquerung einer virtuellen Linie registriert. Die Standorte wurden laut Stadt mit Blick auf die Messung der Passantenzahlen zwischen MEP und Markt sowie hinsichtlich des Besucheraufkommens in der Fußgängerzone Markt/Windthorstplatz gewählt.

Relative Werte aufschlussreich

Wie Ansgar Limbeck als Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins WiM dem Ausschuss für Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Kultur erläuterte, habe sich das Vorhalten von Passantenzahlen als sehr nützlich herausgestellt: So konnte die Stadt 2017 während der gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft Verdi in Sachen verkaufsoffene Sonntage argumentativ auf diese Zahlen zurückgreifen.

Die Auswertungen ergaben, dass im vergangenen Jahr insgesamt 2.063.000 Passanten an den beiden Zählstellen vorbeikamen. Mehr als an der absoluten Zahl der Besucher ist WiM indes an den relativen Zahlen im Vergleich der Jahre interessiert, weil sich dadurch ablesen lässt, wie erfolgreich Veranstaltungen und Aktionen waren.

Mit Blick auf Einzelhandel interessant

So ließ sich beispielsweise im Advent 2017 werktags ein Anstieg der Passantenzahl um rund 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr feststellen. „Besonders mit Blick auf den Einzelhandel sind die entsprechenden Zahlen von Interesse“, sagte Limbeck.

Die vom Unternehmen LASE zur Verfügung gestellten Geräte kosten monatlich 345,10 Euro. Für das Haushaltsjahr 2018 kann die Summe von 4141,20 Euro aus dem Budget der Wirtschaftsförderung gezahlt werden.