Wunden und DNA werden zum Beweis Opfer von sexueller Gewalt bekommen Hilfe im Krankenhaus in Meppen

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Meppen. Schock. Eine Frau wurde sexuell missbraucht, vergewaltigt. Tausend Gedanken schießen ihr durch den Kopf. Den Gang zur Polizei scheut sie. Aus Scham. Aus Angst vor ihrem Peiniger: ihrem Lebenspartner. Die Zeit aber drängt, will sie Beweismaterial sichern. Hilfe bietet das Krankenhaus Meppen mit seiner Beweisambulanz.

  • Das Meppener Krankenhaus ist Mitglied im Netzwerk Pro Beweis
  • Es hilft bei der Sicherung von Spuren nach sexuellem Missbrauch
  • Die ärztliche Beratung erfolgt unter Gewährleistung der Schweigepflicht
  • Dokumentation und Spuren werden für mindestens drei Jahre gesichert
  • Auf Wunsch wird Kontakt zu Opferunterstützungseinrichtungen hergestellt


Gewaltschutzambulanzen:

Die vertrauliche Spurensicherung in Gewaltschutzambulanzen gibt es in den meisten Regionen Deutschlands. Sie sind unter anderem im Krankenhaus Ludmillenstift in Meppen, im Marienkrankenhaus Papenburg-Aschendorf, Marienhospital Osnabrück und im St. Marienhospital in Vechta zu finden.

DNA-Spuren sind bis zu 72 Stunden nach der Tat, Verletzungen soweit verwertbar, solange sie sichtbar sind.

Nähere Infos: Netzwerk Pro Beweis, Telefon 0511 /5 32 45 99, E-Mail probeweis@mh-hannover.de.

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