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14.03.2018, 17:33 Uhr MEHR LEBENSQUALITÄT

Emsbad ist der Stadt Meppen lieb und teuer

Kommentar von Hermann-Josef Mammes

Auch die Startblöcke sollen im Emsbad erneuert werden. Foto: Stadt MeppenAuch die Startblöcke sollen im Emsbad erneuert werden. Foto: Stadt Meppen

Meppen. Der Stadt Meppen ist ihr Emsbad lieb und teuer. Defizite von rund einer Million Euro belasten Jahr für Jahr die Stadtkasse. Trotzdem gibt es hierfür keine Alternative.

Die Kreisstadt hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Hallen- und Freibad in den vergangenen Jahren Stück für Stück attraktiver gestaltet. Während Bäder in vergleichbaren Städten in Niedersachsen sogar geschlossen werden müssen, haben die Meppener investiert. Trotz eines enormen Defizits halten sie die Eintrittspreise auf einem sehr niedrigen Niveau. Hiervon profitieren gerade Familien.

Mehr Attraktivität

Somit erfüllt das Hallen- und Freibad weiterhin zwei wichtige Aufgabe. Zum einen erhöht es den Freizeitwert und die Attraktivität Meppens. Dabei lohnt ein Blick in die beiden anderen Mittelzentren des Emslandes. Die größere Stadt Lingen glänzt zwar mit ihrem Linusbad und einer hervorragenden Saunalandschaft, bittet die Besucher auf der anderen Seite aber auch reichlich zur Kasse. Papenburg und Meppen verfügen über die fast identische Einwohnerzahl. Aqua Park, nennen sich hier sowohl das Hallenbad als auch das Freibad. Beide dümpeln seit Jahren vor sich hin und sind von sehr geringer Qualität.

Lebenswichtige Aufgabe

Das Meppener Emsbad erfüllt aber noch eine weitere lebenswichtige Aufgabe. Hier können Jahr für Jahr Kinder aber auch Erwachsene das Schwimmen erlernen. Auch dieser Verantwortung für ihre Bürger ist sich die Stadt Meppen bewusst.


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