Rosen für die Frauenrechte Meppener Frauenforum verteilt Rosen zum Weltfrauentag

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Die Vertreterinnen des Meppener Frauenforums verteilten Rosen am Vitus-Hauptstandort in Meppen. Foto: Stadt MeppenDie Vertreterinnen des Meppener Frauenforums verteilten Rosen am Vitus-Hauptstandort in Meppen. Foto: Stadt Meppen

Meppen. Seit vielen Jahren organisiert das Meppener Frauenforum am Weltfrauentag eine Rosenaktion. „Die Rosen sollen ein Zeichen im Kampf für mehr Frauenrechte setzen“, erklärte Elisabeth Mecklenburg, Gleichstellungsbeauftragte bei der Stadt Meppen und Gründerin des Meppener Frauenforums.

Seit vielen Jahren verteilt das Meppener Frauenforum – bestehend aus Vertreterinnen der politischen Parteien, dem Stadtrat und sozialen Einrichtungen sowie der KFD – am internationalen Frauentag Rosen an unterschiedlichen Orten in Meppen. In diesem Jahr fand die Aktion am Vitus-Hauptstandort statt. Ob rot, gelb, orange oder rosa – vielen Frauen in der Einrichtung „zauberten die bunten Rosen ein Lächeln ins Gesicht“.

Thema in den Werkstätten

„Das Thema Frauenrechte passt ganz gut in die aktuelle Situation der Werkstätten“, ergänzte Maria Brüggemann vom Sozialen Dienst bei Vitus. Denn seit Januar 2017 gelten die ersten Neuerungen des Bundesteilhabegesetzes, die auch die Wahl von Frauenbeauftragten in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) vorsehen. Vitus nahm dies zum Anlass, zum ersten Mal in der Geschichte drei Frauenbeauftragte einzusetzen. Das Besondere dabei: Die Frauenbeauftragten arbeiten selbst in den jeweiligen Werkstätten. „Die Frauen haben also Ansprechpartnerinnen aus ihrer Mitte, mit denen sie reden können, ganz ohne Hemmschwellen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Fair gehandelte Rosen

Für die Aktion verwende das Meppener Frauenforum nur fair gehandelte Rosen. „Die Fairtrade-Standards schreiben nicht nur eine geringe Pestizidbelastung, sondern auch feste Arbeitsverträge mit Mutterschutz und eine einheitliche Bezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Tätigkeit vor“, so Mecklenburg und unterstrich weiter: „Uns ist wichtig, dass das Thema Frauenrechte weiter in den öffentlichen Fokus rückt.“


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