Anlage am Schlagbrückener Weg Ampel erhöht Sicherheit am Bahnübergang bei Meppen

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Von der Funktionsfähigkeit des neuen Bahnübergangs mit Ampelanlage überzeugten sich Landrat Reinhard Winter (von links), Heinz Rosen (EEB), Andreas Tengen (EEB), Bürgermeister Helmut Knurbein, Dezernent Marc-André Burgdorf, Alwin Lake (Stadt Meppen), Horst Döding (Landeseisenbahnaufsicht). Foto: Landkreis EmslandVon der Funktionsfähigkeit des neuen Bahnübergangs mit Ampelanlage überzeugten sich Landrat Reinhard Winter (von links), Heinz Rosen (EEB), Andreas Tengen (EEB), Bürgermeister Helmut Knurbein, Dezernent Marc-André Burgdorf, Alwin Lake (Stadt Meppen), Horst Döding (Landeseisenbahnaufsicht). Foto: Landkreis Emsland

Meppen. Der Bahnübergang am Schlagbrückener Weg in Meppen hat eine Ampel erhalten. Bei der Abnahme der Anlage durch die Landeseisenbahnaufsicht machten sich Landrat Reinhard Winter, Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein, der zuständige Dezernent Marc-André Burgdorf, Heinz Rosen, Geschäftsführer der Emsländischen Eisenbahn (EEB), und Horst Döding von der Landeseisenbahnaufsicht ein Bild von dem neu gesicherten Übergang.

Der vorhandene Bahnübergang verfügte bislang über keine technische Sicherung. Wegen mehrerer schwerer Unfälle in den vergangenen Jahren - zuletzt wurde 2014 ein Pkw auf dem Bahnübergang von einem Güterzug erfasst und eine Person schwer verletzt - haben die EEB, die für die Strecke von Meppen nach Essen (Oldenburg) verantwortlich ist, und die Stadt Meppen als Baulastträger der Straße das Vorhaben umgesetzt. „Aus Gründen der Sicherheit und der besseren Abwicklung des Verkehrs war es erforderlich, an dieser Stelle eine Ampelanlage zu installieren“, betonen Winter und Knurbein.

Weitgehend ohne Beeinträchtigung

Von Herbst 2017 bis Anfang dieses Jahres fanden die Arbeiten statt. Sie umfassten neben dem Neubau der gesamten Lichtzeichenanlage auch das Anbringen entsprechender Fahrzeugsensoren an den Schienen, die für das Ein- und Ausschalten der Ampel bei Zugverkehr sorgen, sowie die neue Fahrbahnfestigung im Kreuzungsbereich. Die Arbeiten wurden weitgehend ohne Beeinträchtigung des Eisenbahnbetriebs und Straßenverkehrs umgesetzt. Die entstandenen Gesamtkosten von etwa 183345 Euro werden zu je einem Drittel (etwa 61115 Euro) von der EEB, der Stadt Meppen und dem Land Niedersachsen getragen. Die EEB betreibt als 100-prozentige Tochter des Landkreises Emsland ein annähernd 110 Kilometer langes Streckennetz in den Landkreisen Emsland, Cloppenburg und Ammerland.


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