270.000 Euro Schaden Anklage gegen mutmaßlichen Serieneinbrecher aus Twist

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Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Anklage gegen einen 39-jährigen Mann aus Twist wegen gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls in 47 Fällen zum Landgericht Osnabrück erhoben. Foto: Bodo Marks /dpaDie Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Anklage gegen einen 39-jährigen Mann aus Twist wegen gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls in 47 Fällen zum Landgericht Osnabrück erhoben. Foto: Bodo Marks /dpa

Twist. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Anklage gegen einen 39-jährigen Mann aus Twist wegen gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls in 47 Fällen zum Landgericht Osnabrück erhoben.

Dem Angeschuldigten aus dem mittleren Emsland wird vorgeworfen, zwischen Mai 2015 und Oktober 2017 zur Finanzierung seines Lebensbedarfs 35 vollendete Einbrüche in Bekleidungs- und Kosmetikgeschäfte begangen und hierdurch Waren in einem Gesamtwert von etwa 270.000 Euro erlangt zu haben. In zwölf weiteren Fällen soll es bei einem Einbruchsversuch geblieben sein. Neben der Grafschaft Bentheim und dem Emsland liegen die Tatorte der ihm zur Last gelegten Taten auch in den Landkreisen Steinfurt, Cloppenburg, Gütersloh, Aurich, Wittmund und Vechta. Der 39-Jährige schlug vier Mal in Lingen, und jeweils einmal in Meppen und Haren zu.

Bereits in der Nacht zum 23. Oktober war es Polizeibeamten des Zentralen Kriminaldienstes Lingen einer Pressemitteilung zufolge gelungen, den Angeschuldigten auf frischer Tat in Neuenkirchen festzunehmen. Im Rahmen einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnte diverses potenzielles Aufbruchswerkzeug sowie Diebesgut gefunden und sichergestellt werden. Der Angeschuldigte wurde nach seiner Festnahme auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der Angeschuldigte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Die weiteren umfangreichen Ermittlungen der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und der Staatsanwaltschaft Osnabrück erhärteten den dringenden Verdacht, dass es sich bei dem Angeschuldigten um einen professionell agierenden Serientäter handeln dürfte. Der Angeschuldigte hat sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen geäußert.

Die zuständige Kammer des Landgerichts Osnabrück muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.


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