Parodist Andreas Neumann Gast Spaß mit Heinz Erhardt, Theo Lingen und Co. in Teglingen

Von Heiner Harnack

Meine Nachrichten

Um das Thema Meppen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Wollte als Heinz Erhardt gleich das gesamte Teglinger Publikum umarmen: Parodist Andreas Neumann. Foto: Heiner HarnackWollte als Heinz Erhardt gleich das gesamte Teglinger Publikum umarmen: Parodist Andreas Neumann. Foto: Heiner Harnack

Meppen . Heinz Erhardt, Theo Lingen, Inge Meysel und Heinz Rühmann – Parodist Andreas Neumann hat ihre Charaktere im Heimathaus Teglingen wieder aufleben lassen.

Der Saal konnte die Zuschauer kaum fassen. Stühle mussten nachgeholt werden. Dann kam ein Mann auf die Bühne, der den Eindruck erweckte, als würde er direkt aus der Erhardt-Dynastie entstammen. Eine nicht nur äußerliche Ähnlichkeit mit dem 1979 verstorbenen Mimen war unverkennbar.

Neumann brannte ein Parodie-Feuerwerk ab, das den Zuschauern einen absolut unterhaltsamen Abend bescherte. Er schaffte es mit Leichtigkeit, den längst Verstorbenen auf der Bühne wieder „Leben einzuhauchen“. „Das Mikrofon ist noch neu. Drum zittert es noch ein bisschen“, war einer der Sätze, die an den berühmten Komiker, Komponisten und Schauspieler erinnerten. „Hinter einem solch schlanken Mikrofon sehe ich selbst noch viel zu rund aus.“

Das Publikum war innerhalb weniger Minuten erobert. Dann folgten parodistische Einlagen, die auch Buchkritiker Marcel Reich-Ranicki nicht ausließen. Dazu „erschienen“ Heinz Rühmann, Inge Meysel, einst Mutter der Nation, und Theo Lingen sowie Hans Moser. Allein, wie Neumann dem großen österreichischen Schauspieler wieder Leben einhauchte, war aller Ehren wert. Das Heimathaus in Teglingen hatte einen guten Riecher, als man Andreas Neumann ins Programm hob.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN