Rauschmittel und die Folgen Suchtpräventionswoche an der Johannesschule Meppen

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Schüler der Johannesschule haben sich sich mit den Folgen von Rauschmitteln beschäftigt. Foto: JohannesschuleSchüler der Johannesschule haben sich sich mit den Folgen von Rauschmitteln beschäftigt. Foto: Johannesschule

Meppen. Schüler der Johannesschule Meppen haben sich mit den negativen Folgen des Rauschmittelmissbrauchs beschäftigt.

Während der Suchtpräventionswoche stand einer Pressemitteilung zufolge der von der Diakonie Papenburg zur Verfügung gestellte „Klarsicht-Parcours“ im Mittelpunkt. Klar sehen, den Durchblick haben und sich nichts vormachen – dazu wollte die Johannesschule ihre Schülerinnen und Schüler anleiten. Deshalb wurde während der Suchtpräventionswoche im Rahmen zweier Jugendkampagnen „rauchfrei“ und „Alkohol? Kenn dein Limit/Null Alkohol-Voll Power!“ der interaktive „KlarSicht-MitmachParcours“ zu Tabak und Alkohol eingesetzt.

Bei Rollenspielen, Quiz und Diskussionen konnten sich die Jugendlichen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen einbringen. An mehreren Stationen war Teamarbeit gefragt, so dass alle ihre unterschiedlichen Kompetenzen einbringen und voneinander lernen konnten. Info-Tafeln und ein Kiosk mit Materialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung boten zusätzliche Informationen: knappe Fakten zu Alkohol, Tabak und deren Auswirkungen, Hintergrundwissen und natürlich auch Tipps zum „Aussteigen“.

Im Vorfeld der Projektwoche wurden Schüler der neunten Klassen des Projekts „Gesundheit und Soziales“ fit gemacht für die Durchführung der Suchtpräventionstage. Gearbeitet wurde während der Projektwoche nach dem sogenannten „Peer-to Peer-Prinzip“. An fünf Stationen standen die Ansprechpartner aus dem Profil „Gesundheit und Soziales“ der Oberschule für die Mitschüler bereit. Von einem kritischen Blick auf Werbung über unterschiedliche Promillegehalte, Konsequenzen von Rauschzuständen bis hin zu den Gefahren von Nikotin konnten sich die Schüler persönlich einbringen und beispielsweise eine Werbung für ein selbst ausgedachtes alkoholisches Getränk gestalten, eine Bildergeschichte erfinden oder mithilfe von sogenannten „Rauschbrillen“ erfahren, wie es sich anfühlt, die Kontrolle über den eigenen Körper zu verlieren.

An einer zusätzlichen Start- und Zielstation wurden die Schüler jeweils vor und nach dem Durchlaufen des Parcours aufgerufen zu beantworten, ob es in Deutschland mehr Raucher oder Nichtraucher gibt. Erstaunlicherweise stimmten die Meisten für eine Mehrzahl von Rauchern entgegen der Tatsache, dass „nur“ ein Drittel der Deutschen raucht. Durch die Betreuung älterer Mitschüler, in diesem Fall 14- bis 16-jährige Jungen und Mädchen der 9. Klassen, entstand der Mitteilung zufolge eine ungewohnte Offenheit. Dadurch sei sowohl die Kommunikation, als auch die Vermittlung der Ziele des Konzeptes erheblich erleichtert worden.


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