Denkanstöße für Toleranz „Monsieur Claude und seine Töchter“ im Theater Meppen

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„Monsieur Claude und seine Töchter“ regt im Theater Meppen zum Nachdenken über Vorurteile an. Foto: Theater Meppen„Monsieur Claude und seine Töchter“ regt im Theater Meppen zum Nachdenken über Vorurteile an. Foto: Theater Meppen

Meppen. Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast 4 Millionen in Deutschland, gehört der französische Kinofilm „Monsieur Claude und seine Töchter“ aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. Am Dienstag, dem 7. März um 20 Uhr wird dieses aktuelle Stück live auf der Bühne des Theater Meppens gezeigt.

Wie im gleichnamigen Film dreht sich auch das Theaterstück um den Notar Claude, der ein stockkonservativer Gaullist und dazu erzkatholisch ist. Er hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt…

In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Tickets gibt es für 24 Euro (1. Platz) und 20 Euro (2. Platz) bei der Theatergemeinde Meppen, Tel.: 05931/153378, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.meppen-theater.de oder an der Abendkasse. Schüler und Studenten zahlen auf allen Plätzen lediglich 5 Euro.


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