Hubertushalle soll saniert werden Zwölfter politischer Frühschoppen der KAB Meppen-Rühle

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Beim Frühschoppen der KAB Rühle: Bürgermeister Helmut Knurbein, Ratsfrau und Ortsvorsteherin Juliane Große-Neugebauer und Josef Lünnemann. Foto: KAB RühleBeim Frühschoppen der KAB Rühle: Bürgermeister Helmut Knurbein, Ratsfrau und Ortsvorsteherin Juliane Große-Neugebauer und Josef Lünnemann. Foto: KAB Rühle

Meppen. Wie jedes Jahr im Februar hat nun zum zwölften Mal in Folge der „Politische Frühschoppen“ der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Rühle stattgefunden. Josef Lünnemann als Sprecher der KAB Rühle begrüßte die zahlreich erschienenen Bürger im Franziskushaus und als Gastredner Bürgermeister Helmut Knurbein und die Rühler Ratsfrau und Ortsvorsteherin Juliane Große-Neugebauer.

Die Ortsvorsteherin berichtete anhand von aktuellen Fotos über die Themen, die in 2017 von besonderer Bedeutung waren und gab einen Überblick über kommende Projekte.

Im neuen Baugebiet „Im Weidekamp“ herrschen demnach rege Bautätigkeiten. Hier stehe noch ein weiterer Bauabschnitt zur Verfügung. Ausführlich berichtete Große-Neugebauer über die „sehr erfolgreiche Integration der sudanesischen Flüchtlinge, die seit Oktober 2015 im alten Pfarrhaus in Rühle leben“.Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ erhielt Rühle den Sonderpreis für Integration.

Sanierung der Hubertushalle

Große Sanierungsmaßnahmen stünden in den nächsten Jahren für die Hubertushalle an. Hier habe es inzwischen viele Gespräche sowohl mit den hauptsächlichen Nutzern der Halle sowie mit dem Bürgermeister gegeben. Andreas Steinkamp, Vorsitzender des Schützenvereins, nutzte die Gelegenheit, den aktuellen Zustand der Halle darzustellen und betonte, dass „wir keine Luftschlösser bauen wollen“. Große-Neugebauer und der Bürgermeister sind sich einig, dass dieses Vorhaben am sinnvollsten durch eine der Fördermaßnahmen der EU zu finanzieren sei.

Fahrbahnquerung an L 48

Kurz vor der Realisierung sei eine Fahrbahnquerung für die vielen Radfahrer sowie Fußgänger entlang der L 48. Die Querung werde in der Dorfmitte auf Höhe der Kirche gebaut. Im Zuge dieser Maßnahme würden auch die Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe barrierefrei gestaltet. Ein großes Ärgernis sei, dass die desolate Fahrbahndecke der L 48 innerhalb der Ortschaft immer noch nicht erneuert worden ist. In diesem Punkt waren sich Helmut Knurbein und Juliane Große-Neugebauer einig: Es ist gut, dass Landrat Reinhard Winter intensive Gespräche zu den schlechten Landesstraßen mit den verantwortlichen Politikern in Hannover führt.

Ein ausdrücklicher Dank ging aus der Versammlung an die engagierten Mitarbeiter des Baubetriebshofs der Stadt Meppen für die Pflege der Sport- und Spielplätze sowie zahlreiche weitere Erhaltungsmaßnahmen.

Sanierung Rühler Sommerweg

Im zweiten Teil der Veranstaltung berichtete der Bürgermeister über aktuelle Themen aus dem Meppener Stadtgebiet. In diesem Jahr solle am Rühler Sommerweg das Teilstück in Richtung „Fischteiche“ erneuert werden. Große Freude kam bei den Versammlungsteilnehmern auf, als Knurbein erklärte, die Stadt wolle das marode Teilstück hinter der Aral-Tankstelle bis zum Pumpwerk sanieren. Die Rühler würden auch von der Fuß- und Radbrücke profitieren, die ab diesem April auf Höhe Schullendamm die Ems überqueren wird.

Die Hubbrückenvorwarner werden durch neue Technik ersetzt, sodass zukünftig an den Displays minutengenau abzulesen ist, wie lange die Wartezeit noch dauert. Weitere Themen waren die zukünftige Bebauung des Püntkers Patt, die Ansiedlung der Firma Mayrose an der Fullener Straße, sowie der Ausbau des Stadions für den SV Meppen. Alle waren sich einig, dass der SV Meppen für die Kreisstadt ein toller Werbeträger ist.

Am Ende der zweistündigen Veranstaltung, die immer wieder durch Fragen und Anregungen der interessierten Bürger bereichert wurde, bedankte sich Lünnemann bei allen Anwesenden für die Teilnahme und lud alle ein, auch am nächsten politischen Frühschoppen im Februar 2019 wieder teilzunehmen.


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