Violinistin Liv Migdal als Stargast Großes Sinfoniekonzert der Musikschule im Theater Meppen

Das Sinfonieorchester der Musikschule des Emslandes will sein Publikum in die Epoche berühmter Komponisten wie Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Ludwig van Beethoven entführen. Foto: Musikschule des EmslandesDas Sinfonieorchester der Musikschule des Emslandes will sein Publikum in die Epoche berühmter Komponisten wie Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Ludwig van Beethoven entführen. Foto: Musikschule des Emslandes

  Meppen. Unter dem Motto „Aufbruch! – Wege in die Romantik“ entführt das Sinfonieorchester der Musikschule des Emslandes sein Publikum in der Reihe des Meppener Konzertabbonements am Sonntag, 4. März, ab 19 Uhr im Theater Meppen in die Epoche berühmter Komponisten wie Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Ludwig van Beethoven.

Zu diesem Konzert ist es dem Sifonieorchester gelungen, die inzwischen sehr berühmte Violinistin Liv Migdal zu gewinnen, die erst im Februar des vergangenen Jahres mit dem Kammerorchester des Nationaltheaters Prag im Theater Meppen auftgetreten ist und kommenden Juni ihr Debut in der Elb-Philharmonie in Hamburg geben wird.

Profis und Amateure

Das Sinfonieorchester der Musikschule des Emslandes besteht seit 35 Jahren und zeigte dem Meppener Publikum zuletzt im Jahr 2016 die Sinfonie „aus der neuen Welt“ von Antonín Dvořák. Martin Nieswandt, Leiter der Musikschule, wird in diesem Jahr wieder selbst das Dirigat übernehmen und den Klangkörper sensibel und musikalisch einfühlsam führen. Dabei wird ihn die junge Geigerin Liv Migdal in Mendelssohn-Bartholdy’s Konzert e-Moll für Violine und Orchester unterstützen, indem sie dem Orchester, bestehend aus Musikschülern, -lehrern und fortgeschrittenen musikalischen Amateuren, gleichermaßen Ansporn und Vorbild sein will.

Die junge Musikerin, geboren 1988 in Herne, ist die Tochter des Hamburger Klavierprofessors Marian Migdal und die jüngere Schwester der Schauspielerin Nadia Migdal. Sie begann ab dem dritten Lebensjahr Geige zu spielen und war später Schülerin von Christiane Hutcap und Stipendiatin der Horst Rahe-Stiftung. Sie konzertierte bereits in ganz Europa und Israel.

Romantisches Stilmerkmal

Musikalisch sollen die Zuhörer die Zeitenwende beim Übergang der Klassik zur Romantik erleben. Wie sich dies in der Musik niederschlägt, werde in diesem Konzert spürbar. Hier begegnet der Grenzgänger und einer der großen Klassiker Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit seiner dritten Sinfonie op. 55 (Eroica) dem Zeitgenossen und Frühromantiker Franz Schubert (1797-1828) mit seiner Ouvertüre „im italienischen Stil“ D 590 in D-Dur. Ist der eine noch den klassischen Wurzeln verhaftet, fängt die Musik des anderen an in den Melodien zu schwelgen. Dieses romantische Stilmerkmal findet sich in der Hochromantik des Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) und seinem Violinkonzert in e-moll op. 64 dann in reinster Form.

Eintrittskarten für das Konzert zum Preis von 22 Euro(Kategorie 1) und 18 Euro (Kategorie 2) sind bei der Theatergemeinde Meppen, Tel. 05931/153378, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.meppen-theater.de oder an der Abendkasse erhältlich.